Franz

Stellenabbau durch Steuererhöhung

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Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer Anfang 2007 könnte nach Ansicht von Opel-Betriebsratschef Klaus Franz Arbeitsplätze in der deutschen Autoindustrie gefährden.

"Die Hersteller werden gar nicht anders können, als weiter zu rationalisieren, weil sie den Steueraufschlag nicht vollständig an die Autokäufer weiter geben können", sagte Franz der "Berliner Zeitung" (1.4.). Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende fürchtet daher, dass die Steuererhöhung einen erneuten Stellenabbau nach sich ziehen wird.

"Zunächst einmal gelten bei Opel und anderen die vereinbarten Beschäftigungsgarantien. Aber was im nächsten Jahrzehnt kommt, hängt auch davon ab, was uns die Politik als Sonderlasten aufbürdet", sagte Franz. "Das wird nicht spurlos an uns vorüber gehen."

Opel hatte 2005 wegen jahrelanger Verluste rund 9.500 seiner 32.000 Stellen gestrichen. Zusätzliche Jobrisiken für die deutschen Hersteller sieht Franz in bestehenden Überkapazitäten der europäischen Hersteller. "Die Fabriken sind so ausgelegt, dass 9,5 Millionen Autos mehr gebaut werden können, als sich derzeit verkaufen lassen. Das heißt, über 23 Prozent der Produktionskapazitäten können nicht genutzt werden."

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