Freiwillige Software-Updates für Diesel

2,8 Millionen Autos warten auf Nachrüstung

Audi A5 2.0 TDI Front BMW_X3 _30d _xDrive _xLine_2017_NV BMW M3, Frontansicht Ford Fiesta ST (2017) Dreitürer 8 Bilder

Die Autoindustrie kann den Zeitplan bis Ende 2018 die Software-Nachrüstung für 2,8 Millionen Diesel-Autos nicht halten. Industrie und Politik schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Als Ergebnisse des Diesel-Gipfels vom 2. August 2017 war damals eindeutig: Bis Ende 2018 5,3 Millionen Dieselfahrzeuge der Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 ein Softwareupdate für bessere Abgasemissionen erhalten. Die Stickoxid-Werte sollten durch die neue Software zwischen 25 und 30 Prozent sinken. Die Kosten für die Umrüstung sollen die Autohersteller tragen.

VW, Daimler und BMW liefern nicht

Jetzt wurde nach Recherche des Bayerischen Rundfunks (BR) klar: Die Autoindustrie kann den Zeitplan für den Software-Updates nicht halten. Lediglich die auf Anordnung des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) in Flensburg zurückgerufenen 2,5 Millionen Fahrzeug erhielten bereits ein Update. Die verbleibenden 2,8 Millionen gehen aktuell leer aus, da sich die Industrie und die Politik gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben.

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Auf Nachfrage des BR äußerten sich zahlreiche Autohersteller: Daimler sei „zuversichtlich, dass wir alle wesentlichen Software-Varianten bis Ende des Jahres fertig entwickelt haben werden. Auf Grund der großen Anzahl der Fahrzeuge wird das Aufspielen in den Werkstätten dann aber eine Zeit dauern“. Volkswagen wollte keinen Zeitplan nennen. „Sobald die zuständigen Behörden die Anforderungen an die auf dem Dieselgipfel besprochenen technischen Maßnahmen und die Rahmenbedingungen zu ihrer Überprüfung definiert haben, können wir die Anzahl der betreffenden Fahrzeuge genau benennen“, schrieb ein Sprecher des Konzerns. Auch bei BMW sei die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, die Updates kämen nicht vor Mitte des Jahres zu den Kunden. Auch Audi arbeitet aktuell noch an einer Software-Lösung, hier warte man, so der BR, auf grünes Licht vom Kraftfahrtbundesamt.

Auf Seiten des Bundesverkehrsministeriums als Aufsichtsbehörde des KBA heißt es, „der benötigte zeitliche Vorlauf für die Nachrüstung hänge in erster Linie an den internen Freigabeprozessen bei den Herstellern“.

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