Fuso-Streit

Mitsubishi zahlt 571 Millionen Euro

Foto: dpa

Der japanische Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) und Daimler-Chrysler haben sich nach einem Medienbericht im Fuso-Streit auf eine Schadensersatzzahlung von 762 Millionen US-Dollar (571 Millionen Euro) geeinigt.

Das berichtete die "Financial Times“ am Mittwoch (9.3.). Die endgültige Einigung solle an diesem Donnerstag unterschrieben werden. Ein MMC-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren, bestätigte jedoch den baldigen Abschluss einer Vereinbarung. Ähnlich äußerte sich Daimler-Chrysler in Stuttgart.

Im Rahmen der Vereinbarung solle Mitsubishi Motors seinen 20-prozentigen Anteil an Fuso , der etwa 20 bis 30 Billionen Yen (140 bis 210 Millionen Euro) wert ist, an Daimler-Chrysler abgeben. Damit würde der Anteil von Daimler-Chrysler an Fuso auf 85 Prozent steigen. Der Rest der Summe soll bar gezahlt werden.

Die Schadensersatzzahlung resultiert aus den Kosten für umfangreiche Rückrufaktionen wegen Mängeln an über einer Millionen Fuso-Lastwagen, die noch aus der Zeit vor dem Daimler-Chrysler-Einstieg herrührten.

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