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Fußballer und ihre Autos

Wie lange müssen Ronaldo, Messi und Co. für Ihr Auto kicken?

Ferrari F430 Spider - Sportwagen Foto: Ferrari 34 Bilder

Internationale Fußballstars sorgen sich nicht ums Geld. Sie residieren in Villen, reisen in Privatjets und fahren teure Autos. Eine Studie will zeigen, wie lange die Kicker auf dem Platz stehen, um ihre teuren Spielzeuge zu finanzieren.

01.06.2017 Andreas Haupt 2 Kommentare

Elf Minuten und 17 Sekunden: In dieser Zeit verdient ein Durchschnittsfriseur nicht einmal 2 Euro. Fußballer Jésus Navas von Manchester City heimst in dieser Zeit auf dem Fußballplatz so viel, dass er sich einen Nissan Micra leisten kann.

Fußballer und ihre Autos: Die Mitarbeiter des Online-Portals Carspring durchforsteten Zeitungen, Magazine und die sozialen Netzwerke, um herauszufinden, mit welchen Kutschen die topbezahlten Kicker fahren. Indem man das geschätzte Jahresgehalt der Fußballer durch die Anzahl der Ligaspiele teilte, errechnete Carspring das Gehalt pro Minute. Und konnte daraus wiederum errechnen, wie lange 256 Fußballer sprinten, grätschen und dribbeln, um ihren Privatwagen theoretisch abzuzahlen. Der Wert der Fahrzeuge entspricht dem Händlerpreise im jeweiligen Land. In Großbritannien sind das für den Micra 11.995 Pfund. Umgerechnet rund 13.700 Euro.

Was fahren Ronaldo und Messi?

Jetzt gehört der spanische Flügelflitzer und Micra-Fahrer Navas eher zu den bescheidenen Akteuren einer Berufssparte, die Groß und Klein, Jung und Alt, Reich und Arm, Mann und Frau vor den Fernseher und in die Stadien locken. Eine Branche, die Milliarden umsetzt und in die sich Korruption inzwischen leider eingenistet hat.

Die Superstars verdienen so viel Geld, dass ihre Kinder, Enkel und Urenkel sich ein lockeres Leben machen können. Cristiano Ronaldo zum Beispiel: Die Tormaschine von Real Madrid muss laut der Studie nur 5:15 Stunden auf dem Rasen stehen, um sich einen Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse rauslassen zu können. Oder Lionel Messi, mit dem sich Ronaldo praktisch jährlich als Weltfußballer abwechselt. Der kleine Argentinier hat seinen Ferrari F430 Spider nach etwa einer halben Stunde in der Garage.

Carspring nahm 256 Fußballer in die Studie auf. 100 von ihnen können ihr Privatauto innerhalb von 90 Minuten abzahlen. Ein weiteres Ergebnis, dass der Urheber heraus liest: Während Stürmer und Mittelfeldspieler eher sportlich fahren, mögen es Abwehrspieler eher robuster. Heißt: Die einen stehen auf Sportwagen, die anderen eher auf SUV.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Autos von 34 internationalen Topstars und deutschen Spielern.

Neuester Kommentar

Sicher interessant zu sehen wer welches Auto fährt. Da sind schon einige Überraschungen dabei. Die Berrechnungsmethode der Zeiten ist natürlich Blödsinn. Aber auf diese Art kann "die Studie" natürlich besser den Sozialneid schüren. "Die Studie" kann übrigens ein neunjähriger berechnen... 😂

GanzOhneGeschmack 2. Juni 2017, 18:04 Uhr
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