Geely steigt bei Volvo Trucks ein

Volvo-Besitzer holt sich auch Lkw-Sparte

Volvo Concept Truck Foto: Volvo 8 Bilder

Volvo-Besitzer Geely beteiligt sich nun auch an Volvo Trucks. Der chinesische Mutterkonzern übernimmt nun nach der Pkw-Marke auch ein Aktienpaket von 8,2 Prozent an dem schwedischen Lkw-Hersteller.

Mit 8,2 Prozent, die Geely von dem Finanzinvestor Cevian übernimmt, ist Geely der größte Aktionär der gleichnamigen Lkw-Sparte, die 1999 von der Pkw-Sparte getrennt wurde. Mit dem Aktienpaket sichert sich Geely 15,6 Prozent der Stimmrechte. Einen Preis für die Anteile nannten die Unternehmen nicht, die Financial Times taxiert den Kaufpreis auf rund 3,25 Milliarden Euro. Für Cevian dürfte der Verkauf der erfolgreichste Deal der Firmengeschichte sein, zirka 2 Milliarden Euro Gewinn spült er in die Firmenkasse. Cevian war 2006 bei Volvo Trucks eingestiegen.

Mehr Lkw-Absatz in China

Für Geely bedeutet der Einstieg in die Lkw-Sparte, dass das chinesische Unternehmen Volvo als integrierten Pkw- und Lkw-Hersteller etablieren könnte. Insbesondere die Zukunftsthemen wie autonomes Fahren und alternative Antriebe spielen auch in der Nutzfahrzeugbranche eine sehr große Rolle, besonders im Hinblick auf große Stückzahlen und eine verbesserte Effizienz.

Ähnlich wie bei der Pkw-Strategie kann Geely auch bei den Lkw den Absatz in China und anderen asiatischen Märkten selbst vorantreiben. Die Konkurrenten Daimler und VW führen ihre Pkw- und Lkw-Geschäfte ebenfalls integriert.

Polestar 1 (2019) von Volvo
Das kostet das 600-PS-Hybrid-Coupé

Geely hatte bereits vor Monaten für Volvo ab 2019 ausschließlich elektrifizierte Pkw angekündigt und wird ab diesem Zeitpunkt keine reinen Verbrenner-Fahrzeuge mehr auf den Markt bringen. Dazu wurde auch die Tuning-Marke Polestar als neue Submarke für Elektroautos eingeführt.

Geely auf Einkaufstour

Geely hat in den letzten Jahren nicht nur durch die Übernahme von Volvo auf sich aufmerksam gemacht. Die Chinesen stiegen 2017 auch beim malayischen Autobauer Proton (Lotus-Besitzer) sowie beim amerikanischen Flugautohersteller Terrafugia ein. Auch ein großer Anteil am chinesischen Batteriehersteller Shandong Forever New Energy wurde 2016 gekauft.

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