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Geheimtipp Lotus Esprit (Serie I), ab 10.000 Euro

Sportwagen mit legendärem Namen

Wir kennen den Lotus Esprit als Multi-Task-Dienstwagen von Roger Moore alias James Bond in "Der Spion, der mich liebte" - die halbe Welt spricht 1977 plötzlich von dem Auto, das zugleich auch ein U-Boot ist. Pünktlich zur Produkteinführung eine Hauptrolle in einem Bond zu ergattern, das ist schon eine ziemlich coole Nummer.

Das extrem kantige Design des flachen Sportwagens stammt von Giorgio Giugiaro. Wie bereits im Eclat kommt auch beim Lotus Esprit der ersten Serie (bis 1980) der hauseigene, 160 PS starke Zwei-Liter-16V zum Einsatz, der längs vor der Hinterradachse untergebracht ist.

Doch der Kunststoff-Bolide enttäuscht, entpuppt sich trotz seiner Bond-Rolle als Flop. Die Fahrleistungen zu mau, die Verarbeitung zu lausig. Viele Kunden zeigen sich von etlichen Detailmängeln sichtlich genervt. Vom Lotus Esprit der ersten Serie verkaufen sich am Ende gerade einmal 1.060 Exemplare.

Was für den Lotus Esprit spricht? Sowohl die geringe Stückzahl als auch die exotische Anmutung. Und natürlich der legendäre Name.

Gute Exemplare gibt es ab etwa 10.000 Euro.

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