General Motors

2004 soll´s bringen

Der weltgrößte Automobilkonzern General Motors (GM) sieht sich in diesem Jahr auf der Überholspur und rechnet mit einem spürbaren Impuls für die gesamte Branche.

2004 sei ein Gewinn je Aktie von sechs bis 6,50 US-Dollar möglich, sagte GM-Chef Rick Wagoner bei einem Investorentreffen am Rande der Automesse in Detroit.

Die Situation für die US-Automobilindustrie und besonders für GM habe sich in den vergangenen Monaten spürbar verbessert, sagte Wagoner. Die anspringende Konjunktur habe den Absatz im zweiten Halbjahr 2003 bereits spürbar belebt. Dank umfangreicher Restrukturierungen sei es außerdem gelungen, ungeachtet der anhaltenden Rabattschlacht der drei großen US-Hersteller GM, Ford und Chrysler pro ausgeliefertem Fahrzeug mehr Geld zu verdienen.

Europageschäft: Schwarze Null bis 100 Millionen Dollar

Die Aktie reagierte an der New Yorker Wall Street mit einem Plus von 0,90 Prozent auf 55,50 Dollar auf die Prognosen des Unternehmens. Das ist der höchsten Stand seit Juni 2002. Zuvor war das Papier im Handelsverlauf auf rund 54,50 Dollar gefallen.

Im zuletzt schleppenden Europageschäft (Opel, Saab, Vauxhaull) rechnet GM in diesem Jahr mit einem Gewinn. Das Ergebnis werde zwischen einer schwarzen Null und 100 Millionen Dollar liegen, sagte GM-Finanzchef John Devine.

In Nordamerika - dem mit Abstand wichtigsten Markt des Autobauers - geht GM von einem Nettogewinn zwischen ein und 1,4 Milliarden Dollar aus, in der Region Asien-Pazifik werde der Gewinn vor allem dank des enormen Wachstumstempos des chinesischen Marktes zwischen 700 und 800 Millionen Dollar liegen. Sorgenkind von GM bleibt nach den Worten Devines die Region Latein- und Südamerika. Dort rechnet der Konzern mit Verlusten in Höhe von 100 bis 200 Millionen Dollar.

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