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General Motors fährt Nordamerika-Produktion zurück

GM Logo Foto: GM

Der weltgrößte Autohersteller General Motors (GM) fährt seine Nordamerika-Produktion angesichts stark gefallener Verkaufszahlen im heimischen Markt gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück.

02.03.2005

In Europa wird die Fertigung hingegen praktisch auf Vorjahresniveau gehalten. General Motors hat seit Jahresbeginn in den USA 582.127 Autos verkauft oder 9,9 Prozent weniger als in den beiden ersten Monaten des Vorjahres.

General Motors hat den Mitarbeitern für Mai auch die Schließung der 85 Jahre alten Pkw-Autofabrik in Lansing (Michigan) angekündigt. Die dortigen 3.500 Beschäftigten werden temporär nach Hause geschickt. Die meisten werden dann in dem im Bau befindlichen GM-Werk in Delta Township, einem in der Nähe von Lansing befindlichen Ort, Beschäftigung finden. Dort will GM vom nächsten Jahr an "Crossover"-Modelle bauen, berichtete die "Detroit News" am Mittwoch (2.3.) in ihrer Onlineausgabe. GM hatte zuvor bereits für dieses Jahr die Schließung älterer amerikanischer Autofabriken in Baltimore (Bundesstaat Maryland) und in Linden (New Jersey) bekannt gegeben.

Das Jahr hat nach Darstellung von Nordamerika-Verkaufschef Mark LaNeve für GM und die Branche "langsamer begonnen als erwartet". GM hat die Produktionspläne für Nordamerika für das erste Quartal 2005 um 45.000 Stück auf 1,18 Millionen Autos reduziert, gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. GM hatte im Januar-März-Abschnitt des Vorjahres noch 1,345 Millionen Autos in den nordamerikanischen Fabriken produziert. Im zweiten Quartal will GM dort nur 1,25 Millionen Fahrzeuge von den Bändern laufen lassen gegenüber 1,389 Millionen im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres.

In Europa hat GM seine Produktion für das erste Quartal gegenüber den bisherigen Plänen um 1.000 Autos auf 500.000 Fahrzeuge nach oben revidiert. GM hatte im Januar-März-Abschnitt 2004 in Europa 473.000 Autos gebaut. GM will im zweiten Quartal in seinen europäischen Werken insgesamt 498.000 Autos produzieren gegenüber 503.000 Stück in der Vorjahresvergleichszeit.

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