GM-Bilanz - in Europa weiter Verluste

GM wieder in den schwarzen Zahlen

Ed Whitacre Foto: GM

Der größte amerikanische Autohersteller General Motors hat nach zwei katastrophalen Jahren erstmals wieder einen Quartalsgewinn eingefahren. Im ersten Vierteljahr 2010 verdiente der Konzern 865 Millionen Dollar.

Vor einem Jahr hatte GM fast sechs Milliarden Dollar Verlust gemacht. Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 31,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag (17.5.) mitteilte.

GM Europe macht 407 Millionen Euro Verlust

Den Gewinn hat GM dem anziehenden Geschäft in Nordamerika zu verdanken; in Europa mit der Tochter Opel schreibt der Autobauer weiterhin Verluste. GM war im vergangenen Jahr in die Insolvenz geschlittert und wurde mit Milliardenhilfen vom US-Staat gerettet.

Im Europageschäft fiel im ersten Quartal vor Zinsen und Steuern (EBIT) ein Verlust von 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) an. Im Schlussquartal 2009 hatte GM in Europa mit der Hauptmarke Opel vor Zinsen und Steuern noch 814 Millionen Dollar Verlust verbucht. Nach dem Verkauf von Saab besteht das Europageschäft von GM nur noch aus Opel mit Stammsitz in Rüsselsheim und dessen britischer Schwestermarke Vauxhall.

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