Genf 2007

Sport-Auftrieb

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Auf dem Auto Salon in Genf ist traditionell die Dichte an hochkarätigen Neuvorstellungen groß. Auch 2007 war die Messe für Sportwagenfans eine Reise wert, debütierten doch zahlreiche PS-Boliden aus Werks- und Tunerhand.

Noch als Concept tituliert, war der BMW M3 wohl eines der Highlights. Vier Liter Hubraum, acht Zylinder und bei entsprechenden Drehzahlen bis zu 420 PS stark wird er ein kräftiges Wort mitreden im Kreis der kommenden Sportlimousinen.

Bereits serienreif ist der Sport-Beitrag vom Alpina, die den 335i als B3 Bi-Turbo mit 360 PS und 285 km/h Spitze ins Angebot hieven.

Zwar ein Coupé, aber mit ähnlicher Zielrichtung ist der S5 von Audi. Ein direkteinspritzender V8-Motor mit 4,2 Liter Hubraum und 354 PS werden hier für 55.900 Euro offeriert.

Ebenfalls sehr sportlich tritt die GTC-Studie von Opel an, dieerste Hinweise auf den neuen Vectra für 2008 geben soll. Bereits zuhaben ist der Corsa OPC. Wer 22.560 Euro investiert, erhält einen Minimit 192 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

Einenweiteren deutschen Beitrag spendet ein Sportwagen-Start-Up ausWestfalen. Der Artega GT baut auf kompakte Abmessungen, Leichtbau undeinen über 300 PS starken V6 aus dem VW-Regal.

Tuning-Power in allen Bereichen


Echte Schwergewichte steuern die deutschen Tuner zum Genf-Menü bei. Brabus setzt mit dem Widestar auf Basis des ML 63 AMG ganz auf Mächtigkeit. 550 PS, 650 Nm und 275 km/h-Topspeed lauten die Eckdaten für den Power-SUV.

Den M5 als Basis wählte Lumma. Als CLR 500 RS leistet dieser 560 PS und beschleunigt den 5er auf bis zu 327 km/h.  Ein spektakulärer Aerodynamikkit steuert eine rennstreckentaugliche Optik bei.

Komplettiert wird der Tunerauftrieb durch den Techart Porsche 911 Turbo. Als GT-Street stehen 630 PS, 820 Nm und 345 km/h Höchstgeschwindigkeit im Datenblatt.

Unikate, Bio-Sportler und Pisten-Flitzer

Aber auch an Sportwagen-Exoten herrschte kein Mangel. Lamborghini erleichterte den Gallardo um satte 100 Kilogramm und schickt den nun üppig Kohlefaser bewehrten Stier als Version Superleggera ins Rennen. Nebenbei legte der V10 um 10 auf 530 PS zu.

24 lautet die magische Zahl bei Spyker, denn nur 24 von Zagato umgezeichnete C12 sollen gefertigt werden. Wer 495.000 Euro plus Steuern ausgibt, erhält im Gegenzug aber einen Sechsliter-V12 mit 500 PS, 610 Nm und 310 km/h als Vmax.

Die Finger im Spiel hatte Zagato auch beim Einzelstück Diatto Ottovu. Von zwei ungenannten Sammlern zum 100-jährigen Markenbestehen in Auftrag gegeben, basiert der Ottovu auf dem Maserati Coupé.

Kaum zahlreicher werden die Boliden von Koenigsegg und Zonda anzutreffen sein. Die Schweden spendieren dem CCR ein kleines Update und eine Ethanol-Version mit noch mehr Power und ökologischem Touch. Zonda verzichtet auf Umweltaspekte und setzt auf Renntechnologie und ebenfalls mehr Leistung.

Ähnliche Ziele verfolgt Lotus in Genf. Mit dem 2-Eleven und dem Exige GT3 wird reine Renntechnologie propagiert. Der eine soll Kunden ausschließlich auf der Rennpiste extremen Fahrspaß verschaffen, der andere soll Renntechnik auf die Straße transferieren. Na dann kann die Sportwagen-Saison 2007 ja anrollen.

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