Genf

Mini Cabrio - Directors Cut

Foto: BMW 7 Bilder

Das Warten hat ein Ende: Auf dem Auto Salon in Genf feiert BMW mit dem Mini Cabrio Premiere. Und auch ohne Dach bleibt das Cabrio ein typischer Mini, denn der Viersitzer übernimmt die Design-Merkmale und Proportionen vom geschlossenen Pendant.

Kennzeichnend für das Cabrio sind die leicht nach hinten ansteigende Gürtellinie, die von einer umlaufenden Chromleiste betont wird, die steile Frontscheibe, die fehlende B-Säule, die Überrollbügel aus hochfestem Aluminiumrohr über der Rücksitzlehne und das hinter den Rücksitzen liegende Verdeck, das gefaltet ohne Persenning auskommt.

Das Verdeck öffnet sich in 15 Sekunden auf Knopfdruck vollautomatisch, wobei sich zunächst das integrierte Schiebedach öffnet und erst dann das komplette Verdeck. Während das Faltdach mit heizbarer Heckscheibe nach hinten gleitet, werden die Dachholme automatisch eingezogen und gleichzeitig die hinteren Seitenscheiben versenkt. Wer nur beschränkt Frischluft genießen möchte, kann auch nur das Schiebedach im Verdeck öffnen.

Keine Optionen gibt es beim Stauraum des Mini Cabrio. Bei geschlossenem Dach sind es 165 Liter, offen bleiben 120 Liter übrig. Um dennoch auch sperrige Güter transportieren zu können, lässt sich die Rückbank bei geschlossenem Dach umlegen - so wächst der Laderaum auf bis zu 605 Liter an.

Zwei Motoren zum Start

Angeboten werden soll der offene Mini zunächst als Mini One mit 90 PS und 140 Nm Drehmoment und als Cooper mit 115 PS und maximal 150 Nm Drehmoment, die beide serienmäßig über ein Fünfgang-Schaltgetriebe verfügen. Die Top-Version, das Cooper S Cabrio, soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Das Mini One Cabrio ist 175 km/h schnell und lässt beim Spurt aus dem Stand nach 11,8 Sekunden die Tempo-100-Marke hinter sich. Der Durchschnittsverbrauch soll 7,2 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer betragen. Fixer ist mit 193 km/h Topspeed das Cooper Cabrio, das in 9,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und durchschnittlich 7,3 Liter auf 100 Kilometer konsumieren soll.

Preise noch unbekannt

Ab Werk steht der One Cabrio auf 15-Zoll großen Stahlfelgen, der Cooper auf entsprechenden Leichtmetallrädern - die Reifengröße beträgt generell 175/65. Wer größeres Schuhwerk bevorzugt, kann optional auch Leichtmetallfelgen in 16 und 17 Zoll ordern. Zur Sicherheitsausstattung gehören Front- und Seitenairbags vorn. Bei einem Überschlag übernimmt die A-Säule, in die ein Rohr aus höchstfestem Stahl integriert ist, eine tragende Rolle. Im Fond schützt der doppelte Überrollbügel aus Aluminiumrohren mit integrierten Kopfstützen die Fahrgäste.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, sorgen serienmäßig ABS, die elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und die Cornering Brake Control (CBC) für Sicherheit, optional stehen noch eine Stabilitäts- und Traktionskontrolle (ASC+T) sowie eine Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) auf der Aufpreisliste.

Auf welche Summe sich der Gesamtpreis ab Sommer summiert, ist allerdings noch ungewiss, denn bislang hüllt BMW über die Preisgestaltung des Mini Cabrio noch das Mäntelchen des Schweigens.

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