Genf Special

Alle sehen, alles wissen

Über 300 Bilder, 29 Fotoshows, mehr als 70 Autos und Studien. Auf dem Genfer Autosalon gibt’s live auch nicht mehr zu sehen. Warum also in die Ferne schweifen ...

Das Herz der Super-Sportwagen-Fans könnte nicht höher schlagen, der Geldbeutel der Super-Sportwagen-Fahrer kaum weiter geöffnet sein, wenn Porsche als Weltpremiere den Carrera GT in Genf enthüllt. Die Eckdaten: 450 kW (612 PS), V10-Saugmotor mit 5,5 Liter Hubraum, 330 km/h Spitze, von Null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Der Preis: 400.000 Euro. Zu schnell? Zu teuer? Vielleicht darf's ein Lamborghini Gallardo zu 190.000 Euro sein. Der von Audi entwickelte Zweisitzer kommt „nur“ auf maximal 309 km/h. Auch unter seiner Haube werkelt ein V10-Motor, der aber lediglich 368 kW (500 PS) leistet. Immer noch zu schnell? Zum gleichen Preis käme das Luxussport-Coupé Bentley GT in Frage. Hier geht's maximal mit Tempo 318 ab, obwohl dem allradgetriebenen 2+2-Sitzer ebenfalls 560 PS aus einem W12-Sechs-Liter-Doppelturbo zur Verfügung stehen.

Auch nicht recht? Wie wäre es mit einem Mercedes? Die Stuttgarter stellen mit dem CL 65 AMG den stärksten Mercedes – 612 PS, 1.000 Nm – auf den Genfer Salon. Oder soll es lieber etwas Offenes sein? Dann lohnt sich ein Blick ins neue CLK-Cabrio. Viele Nummern kleiner und eine Mercedes-Marke weiter unten gibt es noch den Smart Roadster oder das Roadster Coupé zu bestaunen. Doch auch andere Autobauer haben schöne Autos in die Schweiz gebracht. Audi zum Beispiel will mit dem neuen A3 und dem V8-Top-Diesel im A8 locken, Volkswagen geht unter anderem mit dem Beetle Cabrio, dem Touran und dem Touareg mit V5-TDI mit 128 kW (174 PS) sowie einem V8-Benziner mit 230 kW (310 PS) hausieren und die Markentöchter Skoda und Seat stellen mit dem Fabia RS und dem Ibiza Cupra R kleine Powerpakete aus.

Aus dem Hause Ford zeigt sich der Focus Minivan, aus Rüsselsheim kommt mit dem Opel GTC ein Ausblick auf den kommenden Astra nach Genf und BMW stellt neben dem 3er-Facelift den Mini Diesel mit 1,4 Liter Common-Rail-Aggregat aus.

Peugeot präsentiert den 307 CC als Erfolg versprechenden Anwärter auf das Cabrio des Jahres. Dieser Titel wird traditionell auf dem Genfer Salon vergeben. Ein weiterer Kandidat dürfte das Mégane Scénic II Coupé Cabrio aus dem Hause Renault sein.

Nach den Hiobsbotschaften aus Italien darf Fiat nun auch unter Beweis stellen, dass der Konzern nicht nur schlechte Nachrichten produzieren kann, sondern auch neue Autos. Der Beweis: Lancia zeigt den neuen Ypsilon , Fiat den Seicento und Panda-Nachfolger und Alfa den Brera als GTV-Nachfolger.

Mit Blick Richtung aufgehender Sonne gehen am Nissan-Himmel der Z350 mit 287 PS auf und am Mazda-Firmament steht der neue Mazda 3.

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