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Gesamtergebnis Autonis 2017

Diese Autos haben das beste Design

Autonis Aufmacher Foto: ams 49 Bilder

Autonis ist der Preis für das beste Autodesign des Jahres. 2017 haben 16.602 Leser abgestimmt: Hier kommen in zehn Klassen die Gewinner mit vier Rädern.

27.09.2017 Malte Jürgens 9 Kommentare

Hässlichkeit verkauft sich schlecht, befand schon vor mehr als einem halben Jahrhundert der amerikanische Designer Raymond Loewy. Die Automobilhersteller nickten: Ein Auto, das sich gut verkaufen soll, muss schön sein oder zumindest ansehnlich.

Was darunter zu verstehen ist, führte allerdings zu unterschiedlichen Meinungen. Die eine besagte, dass eigentlich nur der Fachmann automobile Schönheit überhaupt definieren könne. Der langjährige Renault-Designchef Patrick Le Quément war beispielsweise der Meinung, dass viele Kunden hier versagten: „Wer nicht einmal die passende Krawatte zu seinem Hemd aussuchen kann, muss zur Ästhetik eines Autos eigentlich schweigen.“

PlatzMarkeZustimmung (in %)
1.Alfa Romeo27,1
2.Mercedes13,7
3.BMW8,2
4.Volvo6,9
5.Audi5,9
6.Jaguar5,8
7.Porsche3,6
8.Aston Martin3,2
9.Land Rover2,9
10.Opel2,8

Die andere Schule folgt der Schwarmintelligenz: „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ Dass unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Schönheitsideale kultivieren, sei hier einmal vernachlässigt. Der Wettbewerb um den Autonis, den Preis für das attraktivste Autodesign eines Modelljahres, spiegelt Meinungen und Haltungen unserer Leserschaft wider, die einerseits weitgefächert ist, andererseits aber dem Thema Design zu einem gehörigen Prozentsatz (68,8) ihr ganz besonderes Interesse entgegenbringt.

Die Zeit des Alien-Designs

Bevor wir uns hier den Ergebnissen der zehn einzeln abgefragten Autoklassen von den Minicars über die Sportwagen und Cabrios bis hin zu den Vans widmen, noch ein Blick aus dem Expertenwinkel auf die aktuelle Autogestaltung. Der italienische Design-Professor Paolo Tumminelli zählt in seinem Buch „Car Design“ mehr als 20 unterschiedliche Designstile seit 1945 auf, etwa den Rocket-Stil der späten 50er-Jahre oder den Keil-Stil ein Jahrzehnt später bis hin zum Smooth Body der Jahrtausendwende.

PlatzMarkeZustimmung (in %)
1.Mercedes21,2
2.Audi17,8
3.BMW15,9
4.Volvo7,5
5.Porsche5,8
6.Alfa Romeo4,0
7.Volkswagen3,5
8.Bentley3,3
9.Tesla2,5
10.Rolls-Royce2,3

„Heute“, befindet Tumminelli, „gibt es keine erkennbaren Anklänge mehr an Formen aus der Natur, an Tiere oder Pflanzen, und auch der technische Industrie-Stil ist außer Mode gekommen. Für mich entsprechen viele aktuelle Autos einer Art Alien-Stil – Fronten mit gedehnten und verzerrten Gesichtern, eben wie bei der üblichen Darstellung von Aliens.“

Um Bewegungen in der Autoszene wahrzunehmen, muss man indes kein geschulter Formgestalter sein. Die auto motor und sport-Leser haben ein sicheres Gefühl für Veränderungen. 16.602 Augenpaare haben sich die aktuellen Modelle genau angeschaut und klare Aussagen getroffen. Als Marke mit der am stärksten wahrgenommenen Designveränderung – so eine Zusatzfrage außerhalb des eigentlichen Wettbewerbs – wird Mercedes gesehen, gefolgt von Alfa Romeo, Volvo, Opel, Jaguar und Skoda.

Alfa mit dem besten Design

Dann die harten Entscheidungen: Als Marke mit dem besten äußeren Design 2017 erringt über alle Kategorien hinweg Alfa Romeo mit 27,1 Prozent den ersten Platz. Dies nicht etwa knapp: Die Nummer zwei, Mercedes, kommt mit 13,7 Prozent nur auf rund die Hälfte der Alfa-Zustimmung. Nicht nur das propere Äußere zählte dabei in diesem Jahr, sondern auch das Innenraum-Design. Hier kann sich nun Mercedes durchsetzen: Mit einer Zustimmungsquote von 21,2 Prozent platziert sich die Marke mit dem Stern noch vor Audi und BMW.

Für Abwechslung in den Einzelwertungen sorgt schon das Reglement, das sich ja auf die jeweiligen Neuigkeiten des Jahres bezieht. Bei den Vans gab es jedoch nur vier Kandidaten.

Die neuen Sieger: Opel Karl Rocks, Seat Ibiza, BMW 2er Coupé, BMW 4er Coupé/Gran Coupé, Porsche Panamera, der Jaguar F-Type gleich als Coupé und Cabrio, der Renault Grand Scénic sowie, bei den SUV, der Skoda Karoq und der Alfa Romeo Stelvio. Über Letzteren freut sich ein Leser ganz besonders: René Teichmann aus Potsdam hat als Sieger aller Autonis-Teilnehmer den SUV gewonnen.

Neuester Kommentar

Das Mercedes beim Design so gut abschneidet, kann ich nur schwer nachvollziehen.
Außen bei nahezu allen Modellreihen eine überfrachtete Kanten-Sicken-Dellen-Landschaft, zu große Rückleuchten, vorne alles irgendwie gleich aussehend.
Innen stören mich die übergroßen Armaturen-"Bretter" samt den hässlichen Monitoren und den zu vielen runden Luftdüsen. Leere Mittelkonsolen, was soll man damit?

Vor allem Audi, aber auch BMW, Opel und VW, machen das innen deutlich gelungener.

Und was Karosseriedesign angeht, so kommen schöne Autos inzwischen aus England, von Mini mal abgesehen:
Aston Martin ganz vorne, Jaguar, Bentley, McLaren - aus der bella macchina von einst ist inzwischen das fine car geworden. Lancia dank US-Diät geplatzt, Fiat außer dem 500 auch nix, Alfa lebt wieder nach dem Glubschaugen-Koma von Mito & Co., die Topsportler wie immer.

PoloGolfer 18. Oktober 2017, 18:00 Uhr
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