Giugiaro Proton Sebastian Viehmann
Giugiaro Proton
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Giugiaro Proton-Konzept für den Autosalon Genf 2010

Großes Kleinwagenkonzept mit Hybrid-Antrieb

Die italienische Designschmiede Italdesign Giugiaro hat zusammen mit dem malaysischen Autobauer Proton ein Kleinwagenkonzept entwickelt, auf dem später eine ganze Modellfamilie aufbauen könnte. Premiere feiert das Conceptcar auf dem Autosalon Genf.

Mit dem Proton-Conceptcar, das von Italdesign für Proton entwickelt wurde, soll die Keimzelle einer ganzen Modellfamilie entstanden sein. Zu sehen ist der EMAS getaufte Entwurf auf dem Genfer Autosalon.

Giugiaro Proton-Konzept auf dem Autosalon Genf 2010
3:56 Min.

Hybrid-Antrieb im Fahrzeugboden

Der 72-jährige Giorgetto Giuagiaro wollte mit der Studie vor allem Platz schaffen. Der 3,55 Meter lange, 1,57 Meter hohe und 1,70 Meter breite Kleinwagen soll im Innern soviel Raum wie ein Luxusauto oder SUV bieten. Hinter den fünf Türen warten vier vollwertige Sitzplätze. Den Raumgewinn erzielt Italdesign durch mehr Höhe. So sollen die Passagiere einfach auf die höhergelegten Plätze gleiten können. Zudem bieten die verschiebbaren Sitze zahlreiche Variabilitätsmöglichkeiten. Dank des Antriebskonzepts sitzen die Passagier sehr weit vorne, die beiden Türen reichen weit nach hinten. Damit will Giugiaro problemloses Einsteigen ermöglichen.

Weiteren Bauraum spart das Giugiaro-Konzept durch einen doppelten Fahrzeugboden, der den projektierten E-Motor samt Batterie und im Vorderwagen einen Verbrennungsmotor als Range Extender aufnehmen kann. Der 1,2-Liter-Dreizylinder leistet 61 PS und kann mit Benzin, Ethanol oder Methanol betrieben werden. In 14 Sekunden soll die 100 km/h-Marke geknackt werden, die Höchstgeschwindkeit wird mit 170 km/h angegeben. Die Reichweite im rein elektrischen Betrieb beträgt 50 Kilometer. Die Technik wurde bei der Proton-Tochter Lotus in England entwickel.

Die Offroad-Version der Giugiaro-Studie bietet im Gegensatz zur Standardversion sogar für fünf Passagiere Platz. Jeder Sitz kann elektrisch in Höhe und Neigung verstellt sowie vor- und zurückbewegt werden. Die Sitze sind so hoch montiert wie in einem SUV. Die Chancen auf eine Serienfertigung bei Proton stehen laut Giugiaro recht gut.

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Das Spezialfahrzeug fährt bis vor die Supermarkt-Tür und ist völlig autark.

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