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GM-Börsengang

General Motors hält Börsengang klein

General Motors wagt sich vorsichtig auf das Börsenparkett zurück. In einem ersten Schritt soll der Verkauf von Aktien maximal 10,6 Milliarden Dollar einbringen. Im Vorfeld war teilweise über einen fast doppelt so hohen Betrag spekuliert worden.

Doch auch durch diesen überschaubar ausfallenden Börsengang sinkt der Anteil, den die US-Regierung an GM hält, unter die psychologisch wichtige Schwelle von 50 Prozent.

US-Regierung versucht ihr Geld zurückzubekommen

US-Medien berichteten übereinstimmend von den Plänen, die im Laufe des Dienstag (2.11.) offiziell gemacht werden sollen. Die US-Steuerzahler hatten GM vor einem Jahr mit einer Finanzspritze von rund 50 Milliarden Dollar vor der Pleite bewahrt und halten seitdem knapp
61 Prozent der Anteile. Zusätzlich schossen die Kanadier Geld zu, um dem angeschlagenen Autohersteller den Neustart zu ermöglichen. Dadurch übernahmen die Regierungen die Kontrolle über das Unternehmen.
 
Der Verkauf von Aktien soll nun Stück für Stück das Geld zurückbringen. Insgesamt sollen 365 Millionen Papiere zu 26 bis 29 Dollar das Stück an die Investoren gehen. Hinzu kommen Vorzugsaktien ohne Stimmrechte. Durch die vergleichsweise kleine Stückzahl sinkt das Risiko, dass GM die Aktien nicht oder nur unter Wert los wird.
 
Der erste Handelstag ist für den 18. November angedacht. Der Zeitpunkt scheint günstig, weil die Autoverkäufe seit einigen Monaten anziehen und GM endlich wieder Gewinn macht. Zudem sind Kongresswahlen und US-Präsident Barack Obama kann gute Nachrichten von der Wirtschaftsfront gebrauchen. Beobachter sagen seinen Demokraten ein Debakel voraus.

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