GM-Chef

Kein Platz für Wolfgang Bernhard

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Der ehemalige Chrysler-Vize Wolfgang Bernhard (43), wird definitiv keinen Job beim General Motors-Konzern übernehmen.

Bernhard, der ursprünglich als Nachfolger für Mercedes-Chef Jürgen Hubbert auserkoren war, dann aber wegen mangelnder Loyalität gegenüber der Konzernspitze in Ungnade fiel und das Unternehmen inzwischen verlassen hat, wurde in letzter Zeit von den Medien immer wieder mit einem Vorstandsposten bei GM in Verbindung gebracht.

GM-Boss Rick Wagoner und dessen Vize Bob Lutz, beide aus der US-Zeit des ehemaligen AMG-Chefs mit ihm persönlich befreundet, hatten zwar nach Bernhards Demission Kontakt zu dem Schwaben aufgenommen und auch Verhandlungen geführt. "Doch den Top-Job, den ein Manager von seinen Qualitäten und Ansprüchen zu Recht anstrebt, können wir ihm auf absehbare Zeit bei uns nicht bieten", erklärte Wagoner gegenüber auto-motor-und-sport.de. Diverse Medien hatten kolportiert, Bernhard könne möglicherweise von Bob Lutz den Posten des GM-Entwicklungsvorstands erben. Doch der 72-jährige Altmeister verspürt noch keine Amtsmüdigkeit. Lutz: "Mein Vertrag läuft noch elfeinhalb Monate und ich bin mit Rick Wagoner übereingekommen, - solange ich Lust habe und der Boss Vertrauen in mich setzt - meinen Kontrakt von Jahr zu Jahr zu verlängern."

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