GM/Daewoo-Deal bedroht Hyundai

GM-Daewoo wird auf Kosten von Hyundai wachsen und damit dessen Vormachtstellung in Korea beenden.

Die geplante Übernahme des bankrotten koreanischen Automobilherstellers Daewoo durch General Motors könnte nach einem Bericht des "Wall Street Journals" ernsthafte Auswirkungen in der Region Korea haben. So müsse sich die Nummer eins Koreas, Hyundai, ernsthafte Sorgen machen.

Langfristig werde die "neue Einheit GM-Daewoo auf Kosten von Hyundai-Motors wachsen", erklärte Marc Barclay, Auto-Analyst bei Samsung Securities gegenüber der Zeitung. Hyundai habe zuvor sehr vom Zusammenbruch des Konkurrenten profitiert, der Hersteller konnte seinen Marktanteil in Korea von 44 Prozent im Jahr 1999 auf 50 Prozent steigern. Michael Moon von UBS Warburg rechnet jedoch damit, dass dieser Marktanteil nicht gehalten werden kann, "denn die Haltung der Konsumenten gegenüber Daewoo wird sich ändern, wenn die Übernahme erst einmal erfolgt ist". Das Image des Pleitiers werde durch die Zusammenarbeit mit GM in Richtung eines "globalen Autogiganten" verändert.
Kurz nach der Bekanntgabe erster Details am 21. September über die geplante Übernahme war der Kurs der Hyundai-Aktien um 5,1 Prozent gefallen.

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