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Europa-Geschäft lässt nach

Update ++ Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hat in den ersten neun Monaten in Europa weniger Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum.

Vor allem die Hauptmarke Opel und die schwedische Schwestermarke Saab schwächelten. Der GM-Absatz sank zwischen Januar und September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 1,62 Millionen Fahrzeuge, teilte der Autobauer am Donnerstag (9.10.) in Zürich mit. Das Wachstum in Osteuropa habe die Einbrüche auf den westeuropäischen Märkten nicht ausgleichen können. Der Marktanteil sank von 9,5 auf 9,3 Prozent.

Grund für den Rückgang seien die weltweite Finanzkrise, die Kreditklemme und die hohe Inflation, sagte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster laut Mitteilung. "Wir werden mit einer unvorhergesehenen Mischung aus wirtschaftlichen Herausforderungen infolge der weltweiten Finanzkrise konfrontiert." GM werde seine Produktion und Kosten anpassen.

Opel hatte vor wenigen Tagen einen Produktionsstopp in nahezu allen europäischen Werken bekanntgegeben. In Deutschland stehen an den Standorten in Bochum mit 5.000 Mitarbeitern und Eisenach mit 1.800 Beschäftigten die Bänder für zwei bis drei Wochen still. Mit dem Schritt will Opel die Produktion bis Jahresende um rund 40.000 Fahrzeuge drosseln.

Die wichtigste GM-Marke Opel (inklusive Vauxhall), die den größten Teil des Europageschäfts ausmacht, verkaufte in den ersten neun Monaten mit 1,17 Millionen Wagen 6,1 Prozent weniger Autos als vor einem Jahr. Einen Absatzeinbruch von 16,7 Prozent verzeichnete die schwedische GM-Tochter Saab. Deutlich zulegen konnte dagegen die Kleinwagenmarke Chevrolet mit plus 16,8 Prozent auf den Rekordwert von 385.653 Autos. Vor allem in Russland baute Chevrolet sein Geschäft aus.

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