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Europa-Werke gesichert

Der US-Autokonzern General Motors (GM) wird keine Werke in Europa schließen. GM-Europa-Präsident Carl-Peter Forster und Arbeitnehmervertreter unterzeichneten am Dienstag (29.4.) einen Rahmenvertrag für die nächste Generation Astra und Zafira sowie einen neuen Geländewagen für das belgische Werk in Antwerpen.

Der Rahmenvertrag für die zukünftigen Astra- und Zafira-Standorte in Bochum, Ellesmere Port (Großbritannien), Trollhättan (Schweden) und Gliwice (Polen) garantiere die Produktion über den gesamten Lebenszyklus bis zum Jahr 2016 und verhindere betriebsbedingte Kündigungen, teilte der Vorsitzende des Europäischen Arbeitnehmerforums von GM, Klaus Franz, in Rüsselsheim mit. Damit seien etwa 9.000 bis 10.000 Arbeitsplätze gesichert.

Das für die zukünftige Astra-Produktion nicht mehr vorgesehene Werk in Antwerpen werde nach Auslaufen des jetzigen Astra durch zwei Modelle einer neuen Geländewagen-Generation abgesichert. Diese SUV-Produktion mit jährlich 120.000 Fahrzeugen sei exklusiv für Europa bestimmt. Im kommenden Jahr werde sich der Standort für ein weiteres Modell bewerben. "Der Erhalt des Werks in Antwerpen setzt ein klares Zeichen gegen die Verlagerung von Produktion nach Osteuropa und Asien", betonte Franz. Eigentlich habe GM den kleineren Geländewagen in China produzieren wollen. Gleichzeitig unterzeichneten Management und Arbeitnehmervertreter einen Rahmenvertrag, der erstmals einen Informations- und Konsultationsprozess sowie soziale Mindeststandards für alle Standorte bei Auslagerungen festschreibt.

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