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Gewinn verdoppelt

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GM hat 2003 seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Rekordgewinne der Finanztochter GMAC, ein gutes Autogeschäft in Asien und ein Milliarden-Sondergewinn aus dem Verkauf der Hughes Electronics brachten GM 3,8 Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro) in die Kasse.

Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen 1,7 Milliarden Dollar verdient. Der Umsatz legte um 4,6 Prozent auf 185,5 Milliarden Dollar zu.

In den USA gab es angesichts des brutalen Konkurrenzkampfes und hoher Pensionsverpflichtungen aber stark rückläufige Autogewinne. In Europa (u.a. Opel) konnten die Verluste verkleinert werden. Wie GM mitteilte, betrug der Jahresgewinn pro Aktie 7,14 (Vorjahr: 3,35) Dollar. Konzernchef Rick Wagoner will die Autogewinne, den Umsatz und die Marktanteile 2004 erhöhen. Er verwies auf Beiträge von 18,5 Milliarden Dollar an die US-Pensionskassen.

Der weltweite GM-Absatz lag 2003 unverändert bei 8,6 Millionen Autos. In Europa steigerte GM seinen Absatz auf 1,82 (1,77) Millionen Fahrzeuge, während es in Nordamerika einen Rückgang auf 5,44 (5,62) Millionen Autos gab. Der europäische Marktanteil legte auf 9,4 (9,1) Prozent zu.

Der GM-Gewinn stagnierte im vierten Quartal 2003 mit einer Milliarde Dollar. Der Quartalsumsatz legte gegenüber dem vierten Quartal 2002 um 7,7 Prozent auf 45,6 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn der Autosparte in Nordamerika sackte im Schlussquartal auf 397 (644) Millionen Dollar ab. Der US-Marktanteil schrumpfte im Gesamtjahr auf 28 (28,3) Prozent.

Europaverluste veringert

Die GM Europe reduzierte im vierten Quartal ihren Verlust auf 66 (129) Millionen Dollar, im Gesamtjahr gab es nur noch rote Zahlen von 286 (549) Millionen Dollar. Kosteneinsparungen seien teilweise durch Wechselkursverluste, anhaltenden Preisdruck und einen ungünstigen Produktmix aufgewogen worden, hieß es. "Wir sind zwar enttäuscht, dass wir unsere Finanzziele in Europa nicht erreicht haben, doch machen wir bei der Kostensenkung gute Fortschritte", erklärte der GM-Chef. Er erwartet für 2004 mit neuen Modellen wie dem Opel Astra, dem Vectra-Kombi und einem kleinen Cabriolet eine bessere operative Leistung. GM erwartet für das erste Quartal 2004 unter Ausklammerung von Sondereinflüssen einen Gewinn von rund 1,75 Dollar je Aktie und für das Gesamtjahr sechs Dollar bis 6,50 Dollar Gewinn je Aktie.

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