GM

Ghosn rudert zurück

Foto: Nissan

In der entscheidenden Phase der Sondierungsgespräche mit dem weltgrößten Autobauer General Motors (GM) hat Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn mitgeteilt, dass die geplante Mega-Allianz eventuell nicht zustande kommt, meldet das "Handelsblatt" am Freitag (15.9.)

Ein Bündnis mit GM sei "eine Möglichkeit, keine Notwendigkeit“, sagte Ghosn der "New York Times“. Offenbar sieht er auch Anlass zur Kritik am erwünschten Partner: "Wenn der Appetit auf beiden Seiten nicht gleich groß ist, ist es nicht der Mühe wert.“

Ghosn hatte bereits in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass die Gespräche eine Chance und keine Verpflichtung darstellten, meldet die Zeitung weiter. Branchenexperten werten die zögerliche Haltung des Topmanagers wenige Wochen vor Ablauf der Prüffrist aber als Indiz dafür, dass ein großer Wurf in weite Ferne rückt.

Investoren halten eine begrenzte Partnerschaft zwischen den drei Autobauern als das wahrscheinlichste Szenario. "Ich rechne mit produktspezifischen Kooperationen“, sagte Tom Stallkamp, Ex-Chrysler-Manager und heute Partner von Ripplewood Holdings. Auch GM-Chef Rick Wagoner hat schon in diese Richtung gewiesen.

Neues Heft
Top Aktuell Mercedes A 45 AMG Wegen Diesel-Rückrufen Daimler mit Gewinnwarnung
Beliebte Artikel Renault/GM Langfristig planen Toyota Kein Interesse an GM
Anzeige
Sportwagen VLN 9 - Nürburgring - 20. Oktober 2018 Ergebnis VLN, 9. Lauf 2018 Falken siegt, Adrenalin Meister BMW Z4 M40i, Supertest, Exterieur BMW Z4 M40i im Supertest Sportwagen-Comeback des Jahres
Allrad Mitsubishi L200 2019 Teaser Mitsubishi L200 Facelift 2019 Neuer Style für Japan-Pickup Rolls-Royce Cullinan (2018) Rolls-Royce Cullinan Fahrbericht So fährt das Luxus-SUV
Oldtimer & Youngtimer Opel Kapitän, Modell 1956, Frontansicht 80 Jahre Opel Kapitän Der große Opel Oldtimer Galerie Toffen 20.10.2018 Auktion Oldtimer Auktion Toffen 2018 Versteigerung am 20.10.2018