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GM-Krise

Sommer-Werksferien sollen ausgedehnt werden

Der angeschlagene US-Autobauer General Motors erwägt nach Medienberichten wegen der Absatzflaute die zeitlich befristete Stilllegung einiger seiner US-Werke in diesem Sommer.

Wie die "Washington Post" am Mittwoch (22.4.) unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, könnten die Anlagen bis zu neun Wochen lang geschlossen werden.

Sommerpause soll verlängert werden

Normalerweise schließe GM seine Werke im Sommer für zwei Wochen, um sich auf Modellwechsel und neue Produktionslinien vorzubereiten. Eine Verlängerung der Sommerpause in unproduktiven Werken könnte helfen, die Halden unverkaufter Neuwagen abzubauen und weitere Kosten einzusparen.

Wie es weiter hieß, müsse noch entschieden werden, in welchen Werken die Sommerpause wie lange verlängert werden soll. Dabei spiele die Entwicklung der Verkaufszahlen die entscheidende Rolle. Bereits im Anschluss an die Weihnachtsferien hatte die Opel-Mutter in den USA Fabriken über Wochen geschlossen.

Ein GM-Sprecher in Detroit wollte sich nicht zu den Berichten äußern. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es nichts mitzuteilen, sagte er auf Anfrage. "Wenn wir etwas anzukündigen haben, werden wir dies zuerst unseren Beschäftigten gegenüber tun."

GM will Kredit nicht zurückzahlen

Zudem will GM einen fälligen Kredit laut einem Pressebericht nicht zurückzahlen. Die Opel-Mutter wolle die eigentlich für den 1. Juni vorgesehene Schuldentilgung über eine Milliarde Dollar ausfallen lassen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch auf seiner Internetseite unter Berufung auf GM-Finanzvorstand Ray Young.

General Motors strebe vielmehr eine Umwandlung der Schulden in Eigenkapital oder gerichtlichen Schutz an. Das Unternehmen wolle in den kommenden Tagen einen entsprechenden Schulden-Wandelplan vorstellen.

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