GM reduziert Absatzprognose für US-Markt

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Angesichts der großen Unsicherheit auf dem Ölmarkt und des schwindenden Verbrauchervertrauens hat General Motors seine Absatzprognose 2006 für den US-Markt deutlich gesenkt.

Zum Ende des vergangenen Jahres hatte man beim weltgrößten Autobauer General Motors mit einem Gesamtautoabsatz von 17,5 Millionen Fahrzeugen für das Jahr 2006 in Nordamerika gerechnet. Jetzt haben die Unternehmensstrategen das Ziel deutlich revidiert. Sie gehen nun nur noch von 17 Millionen verkauften Fahrzeugen aus. Das sagte GM-Chef Rick Wagoner bei seinem Auftritt vor Vertretern der amerikanischen Automobilindustrie am Donnerstag (10.8.) in Traverse City.

Hauptgrund der gesenkten Absatzerwartung ist der hohe Ölpreis. Aktuell hat er sich in den USA bei 3,30 Dollar je Gallone eingependelt. Drei Dollar galt für viele Amerikaner lange Zeit als die absolute Schmerzgrenzen. Angesichts der, so Wagoner, in ihrem Ausmaß "nicht vorhersehbaren" Verschärfung der Ölpreisentwicklung, habe sich der Markt bislang sehr gut geschlagen. Da man bei GM aber nicht mehr an eine Entspannung glaube, seien auch die ursprünglichen Absatzerwartungen nicht mehr zu halten. Die derzeitige Lage sehe er nicht überpessimistisch, er verfolge die Entwicklungen aber mit Sorge, gestand Wagoner.

Der extrem hohe Ölpreis plus die zunehmenden Marktunsicherheiten greifen unterdessen offenbar auch immer stärker unter den US-Autokäufern um sich. Zwar sind die Absatzzahlen bei den großen SUV über das erste halbe Jahr gesehen relativ stabil geblieben. Laut einer Erhebung des Civil Society Institute, durchgeführt unter den Besitzern großer SUV mit Kaufabsichten innerhalb der nächsten sechs Monate, überlegen sich aber 50 Prozent der Befragten einen Umstieg auf einen "normalen" Pkw oder einen Hybriden.

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