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GM-Rettung wird teuer

US-Steuerzahler droht Verlust

Die Rettung des US-Autobauers General Motors kommt den amerikanischen Steuerzahler wohl teuer zu stehen, wenn sich eine Zeitungsmeldung bewahrheitet.

Nach Informationen des "Wall Street Journal" will sich die Regierung noch in diesem Sommer von einem guten Teil ihrer verbliebenen Anteile trennen. Die Aktienkurse stehen aber gerade im Keller.
 
Der US-Steuerzahler hatte GM in der Krise mit knapp 50 Milliarden Dollar vor der Pleite bewahrt; auch die Kanadier schossen Geld zu. Dank des Aufschwungs verdiente GM schon bald wieder Geld und konnte im November an die Börse zurückkehren. Doch noch halten die Vereinigten Staaten 26,5 Prozent der Anteile.

Kurseinbruch könnte Milliarden kosten

Die Papiere will die Regierung laut der Zeitung möglichst komplett bis Jahresende abstoßen - denn 2012 beginnt die heiße Phase des Wahlkampfs ums Präsidentenamt und da würde eine Kontroverse um die teure Rettungsaktion bei GM und anderen Großkonzernen besonders aus der Finanzindustrie nur stören.
 
Am Montag hatten die GM-Aktien allerdings ein neues Tief erreicht und schlossen bei 29,97 Dollar. Der Börsengang ging zu 33 Dollar das Stück über die Bühne. Doch gestiegene Spritpreise, teure Rabattaktionen, Produktionsprobleme wegen des Bebens in Japan und anhaltende Wechsel im Management drücken auf das Papier.
 
Nach Berechnungen des "Wall Street Journal" müsste das federführende Finanzministerium die verbliebenen Aktien zu 53 Dollar das Stück verkaufen, um plus/minus Null aus der GM-Rettung herauszugehen. Zum Preis vom Montag verlöre der Steuerzahler mehr als 11 Milliarden Dollar. Auch dem kleineren Rivalen Chrysler hatte der Staat unter die Arme greifen müssen; hier steht der Börsengang noch aus.

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