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GM-Rückruf für Chevrolet und Co

243.000 Geländewagen müssen in die Werkstatt

Ein Rückruf trübt das gute Bild, das General Motors vor seiner Rückkehr an die Börse abliefert. Der größte US-Autobauer beordert gut 243.000 Geländewagen in die Werkstätten, weil die Sicherheitsgurte auf der Rückbank im schlimmsten Falle nicht ordentlich schließen.

Bei allen bekannten Unfällen hätten die Gurte bislang aber einwandfrei funktioniert, teilte GM am Dienstag (17.8.) mit. Die Fahrzeuge stammen aus den Modelljahren 2009 und 2010 und sind zum überwiegenden Teil in den USA zugelassen.

Betroffen sind Buick Enclave, Chevrolet Traverse, GMC Arcadia und Saturn Outlook

Es handelt sich um den Buick Enclave, den Chevrolet Traverse, den GMC Arcadia und den Saturn Outlook. Der Zeitpunkt für den Rückruf ist ungünstig: Täglich wird damit gerechnet, dass GM die Details seines Börsengangs bekanntgibt. Es dürfte der zweitgrößte in der US-Geschichte werden mit einem geschätzten Volumen von 16 Milliarden Dollar. GM war Mitte vergangenen Jahres in die Insolvenz gerutscht; nur Milliarden vom Staat ermöglichten den Neuanfang. Mittlerweile schreibt der Konzern nach Jahren mit horrenden Verlusten wieder Gewinne. Über den Börsengang soll der Steuerzahler sein Geld zurückbekommen.

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