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Russe steigt groß ein

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Der russische Industriemagnat Oleg Deripaska will nach Informationen des "manager magazins" mit mindestens zehn Prozent beim weltgrößten Autokonzern General Motors einsteigen.

Der Milliardär halte bereits einige Prozent an dem kriselnden Autohersteller, berichtete das Magazin am Donnerstag (19.10.) in einer Vorabmeldung ohne Quellenangabe. Der 38-jährige Deripaska spielt eine zentrale Rolle in der russischen Industriepolitik und hat erst vor wenigen Tagen durch die Fusion seiner Aluminiumfirma RusAL mit dem Konkurrenten SUAL den größten Aluminiumkonzern der Welt geschaffen.

Dem Magazin zufolge soll Deripaska im Auftrag des Kreml die russische Autoindustrie international wettbewerbsfähiger machen. Sein GM-Engagement ziele offenbar auf eine Kooperation mit dem Autohersteller. Der Russe hält über seine Holding Basic Element die Mehrheit am russischen Autohersteller AvtoGaz (Wolga). Mit GM-Hilfe wolle er sich Zugang zum asiatischen Markt verschaffen.

Bisher größter Einzelaktionär von GM ist der US-Milliardär Kirk Kerkorian mit etwa 9,9 Prozent. Nachdem die von ihm massiv befürworteten Gespräche über eine Allianz von GM mit Renault und Nissan am Widerstand der US-Manager gescheitert waren, sagte Kerkorian eine geplante Erhöhung seines Anteils ab und kündigte an, die Beteiligung grundsätzlich zu überprüfen. GM steckt in einer tiefen Krise und durchlebt gerade eine schmerzhafte Sanierung mit massivem Stellenabbau.

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