GM-Sanierung

GM plant Verstaatlichung durch Aktienausgabe

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Der existenzbedrohte US-Autobauer General Motors (GM) will für seine zur Rettung geplante Verstaatlichung bis zu 60 Milliarden neuen Aktien ausgeben.

Für die Anteile sollen die US-Regierung, die Gewerkschaft und die Gläubiger dem Opel-Mutterkonzern Schulden in Milliardenhöhe erlassen. Die bisherigen Aktionäre würden am Ende mit leeren Händen dastehen.

Staat soll Mehrheitseigner werden

Unterdessen wird zur Vorlage der Quartalszahlen von GM an diesem Donnerstag erneut ein enormer Verlust von rund sieben Milliarden Dollar erwartet. Es wäre der achte Quartalsverlust in Folge.

Der Staat soll künftig als Mehrheitseigner mindestens 50 Prozent am Konzern halten, die Autogewerkschaft UAW knapp 40 Prozent und die privaten Gläubiger zehn Prozent. Zu den bereits vergangene Woche vorgestellten Plänen reichte GM nun die Details der Aktienausgabe am Dienstagabend bei der US-Börsenaufsicht SEC ein.

Kreditgeber lehnen den GM-Plan ab

Große Kreditgeber-Gruppen lehnen den Plan aber bisher ab. Ein solcher Streit mit den Gläubigern hatte den Wettbewerber Chrysler vergangene Woche in die Insolvenz gezwungen.

Insgesamt will GM mit dem bereits dritten Sanierungsplan Schulden von rund 44 Milliarden Dollar abbauen. Ein Ultimatum von US-Präsident Barack Obama für den Autobauer läuft Ende Mai ab.

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