GM setzt auf Mega-Stores

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Der verlustreiche US-Autobauer General Motors (GM) will das Händlernetz auf seinem Heimatmarkt schneller als bisher verkleinern. Zugleich plant der größte Hersteller des Landes laut Medienberichten Mega-Verkaufsstandorte mit allen bisher zersplitterten amerikanischen GM-Marken unter einem Dach.

Die Zusammenschlüsse von Händlern müssten beschleunigt werden, sagte GM-Chef Rick Wagoner laut einem Bericht der Zeitung "The Detroit News" vom Wochenende. Besonders der Vertrieb kleinerer Marken wie Pontiac, Buick und GMC solle unter einem Dach vereint werden. "Es ist höchste Zeit und es zahlt sich deutlich aus", sagte Wagoner.

Zusätzlich sollen im Einzugsgebiet großer Metropolen gigantische Super-Stores für alle acht amerikanischen GM-Marken an einem Standort entstehen. GM wolle seine Pläne im Februar auf einem nationalen Händlertreffen vorstellen, berichtete die Fachzeitschrift "Automotive News".

Bereits in den vergangenen Jahren hatte GM Hunderte von Standorten aufgegeben, die oft nur eine oder wenige Marken des Konzerns vertreiben. Allein für die große GM-Marke Chevrolet gibt es landesweit mehr als 4.000 Händler. Erzrivale Toyota verkaufte laut der Zeitung im vergangenen Jahr mit nur rund 1.250 Händlern etwa gleichviele Wagen.

Auch die beiden anderen krisengeschüttelten US-Autobauer Ford und Chrysler wollen ihr Händlernetz verkleinern. Zu viele Verkaufsstellen machen sich gegenseitig Konkurrenz und drücken durch Rabattschlachten auf die Preise.

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