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Stark verbessertes Ergebnis

Foto: GM

Mit einem dramatisch verbesserten Ergebnis im dritten Quartal hat General Motors den zuletzt sichtbaren Trend bestätigt, dass sich der weltgrößte Autobauer auf dem Weg aus der Krise befindet.

So schnell kann es gehen: Noch im Frühjahr die Nummer 1-Wette auf den ersten Megakonkurs im internationalen Autogeschäft, ist General Motors jetzt auf dem besten Weg, die Turnaround-Story des Jahres abzuliefern. Die nackten Zahlen des dritten Quartals: Ein Nettoverlust von 115 Millionen Dollar, abzüglich der Sonderbelastungen ein Gewinn von 529 Millionen Dollar und dazu ein Rekordumsatz in Höhe von 48,8 Milliarden Dollar.

Um sich den gewaltigen Fortschritt, den GM gemacht hat, muss man sich die Zahlen des dritten Quartals 2005 vor Augen führen. Damals hatte General Motors einen Verlust von 1,7 Milliarden Dollar an die geschockten Anleger gemeldet.

Mit deutlich ablesbarer Genugtuung kommentierte GM-Boss Rick Wagoner die aktuellen Zahlen, sprach von einem enormen Fortschritt resultierend aus dem beschleunigten Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm das er dem Konzern verordnet hatte. Wagoner sieht das gute Ergebnis nicht nur als Resultat der massiven Sparbemühungen, mit denen GM die jährlichen Kosten um rund neun Milliarden Dollar senken möchte, der GM-Boss sieht inzwischen auch das Autogeschäft wieder auf einem guten Weg. Zu den großen Fortschritten in Nordamerika und Europa, gesellt sich strammes Wachstum in Asien und Lateinamerika.

General Motors liegt beim Autoabsatz in den ersten neun Monaten am US-Markt zwar im Minus, der Marktanteil von 25,1 Prozent im dritten Quartal ist aber der höchste des Jahres. Das, obwohl die Produktion um knapp 100.000 Einheiten nach unten gefahren wurde. Wagoner sprach dann auch von "exzellten Fortschritten", die GM in Nordamerika derzeit mache.

Ebenfalls zufrieden zeigte sich der Konzernlenker mit der Entwicklung in Europa. Hier gab es einen Quartalsverlust von 16 Millionen Dollar, nach einem Minus von 103 Millionen Dollar im Vergleichs-Quartal des Vorjahres. Positiv strich Wagoner mit Blick auf Europa die Absatzentwicklung bei Chevrolet und den Opel Corsa heraus.

Nachdem die Kostensituation im Griff sei und auf der Produktseite ein stabil positiver Trend zu sehen sei, gelte es nun, die Altlasten des laufenden Delphi-Konkurses abzuarbeiten und den Verkauf der Finanzsparte GMAC unter Dach und Fach zu bringen.

In den USA wurden die GM-Ergebnisse durchweg positiv kommentiert. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung der Quartalszahlen war die Aktie stark gestiegen.

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