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GM startet US-Rückruf

Unsichere Gurte in 322.000 Chevrolet

Der nächste Rückruf in den Vereinigten Staaten: Der landesweit größte Hersteller General Motors warnte am Freitag (15.10.) davor, dass bei gut 322.000 Impala-Limousinen die vorderen Sicherheitsgurte nicht richtig befestigt sein könnten.

Im schlimmsten Falle drohten die Sicherheitsgurte bei einem Unfall aus ihrer Verankerung zu reißen. Die Wagen der Modelljahre 2009 und 2010 sollen deshalb zur Überprüfung in die Werkstätten.

Bislang sind keine Unfälle bekannt geworden

Bislang sind GM nach eigenen Angaben noch keine Vorfälle zu Ohren gekommen, bei denen Menschen verletzt oder gar getötet worden seien. Die gesamte Branche reagiert derzeit aber sehr sensibel auf technische Defekte. Gerade GM kann es sich nicht leisten, an Vertrauen zu verlieren, steht das Unternehmen doch kurz vor seiner Rückkehr an die Börse. Im November soll es soweit sein.
 
Der Erzrivale Toyota hatte zu Jahresbeginn schweren Schaden erlitten, als er mehr als acht Millionen Wagen wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückrufen musste. US-Politiker hatten dem japanischen Weltmarktführer immer wieder vorgeworfen, die Reparaturen verschleppt zu haben. GM versuchte damals, Kapital aus Toyotas Schwäche zu schlagen.

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