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GM muss in China Millionen-Strafe zahlen

Illegale Preisabsprachen werden für GM teuer

Illegale Preisabsprachen kosten GM und seinen chinesischen Kooperationspartner SAIC umgerechnet fast 28 Millionen Euro. GM macht in China gute Geschäfte und gibt sich somit handzahm.

GM muss in China eine Strafe in Höhe von umgerechnet knapp 28 Millionen Euro zahlen. Laut der chinesischen Kommission für Entwicklung und Wirtschaft hat der US-Autobauer zusammen mit seinem chinesischen Partner SAIC (Shanghai Automotive Industry Corporation) „die Rechte der Verbraucher und der Wettbewerber verletzt“. Den GM-SAIC-Händlern werden illegale Preisabsprachen vorgeworfen.

Die Höhe der Geldstrafe entspricht fast vier Prozent des chinesischen Jahresumsatzes von GM-SAIC und wurde von GM bereits akzeptiert. Schließlich ist China für GM ein extrem wichtiger Markt: 2016 stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent, Cadillac verkaufte als Marktneuling auf Anhieb über 103.000 Autos in China.

Donald Trump könnte eine Rolle spielen

2017 wird GM die in den USA gebauten Pick-ups Silverado und Colorado in Regionen verkaufen, die Sonderregelungen für den Import und Verkauf von Pick-ups geschaffen haben. Umgekehrt bringt GM auch in China produzierte Fahrzeuge in die USA: Der Buick Envision kommt bereits aus China, 2017 folgt der Cadillac CT6 Plug-in Hybrid.

Die Strafe ist auch im Lichte einer sich möglicherweise abkühlenden Handelsbeziehung zwischen den USA und China zu sehen – schließlich hat der künftige US-Präsident Donald Trump in seinem Wahlkampf angekündigt, Importwaren aus China mit hohen Strafzöllen zu belegen, um die amerikanische Wirtschaft zu schützen.

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