GM

Verluste bleiben, Wagoner auch

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Trotz der neuen Milliardenverluste des größten US-Autobauers General Motors (GM) hat der Verwaltungsrat Konzernchef Rick Wagoner den Rücken gestärkt.

Das Spitzengremium habe bereits mehrfach seine Unterstützung für Wagoner und die Führungsriege betont und daran habe sich auch nichts geändert, sagte ein Sprecher des Konzerns nach einer zweitägigen Sitzung des Verwaltungsrates am Dienstagabend (5.8.) in Detroit auf Anfrage. Der Opel-Mutterkonzern hatte am vergangenen Freitag für das zweite Quartal einen weiteren Verlust von 15,5 Milliarden Dollar (10 Mrd. Euro) bekanntgegeben.

In der Branche wird immer wieder spekuliert, wie lange Wagoner (55) dem angesichts der enormen Verluste steigenden Druck noch standhalten kann. Die GM-Aktie stürzte zuletzt auf den niedrigsten stand seit rund fünf Jahrzehnten. Wegen der steilen Talfahrt auf dem US-Automarkt fuhr GM in den vergangenen drei Jahren bereits ein Minus von mehr als 50 Milliarden Dollar ein, im laufenden Jahr sind es bisher weitere mehr als 18 Milliarden Dollar Verlust.

Wagoner steuert den Autokonzern seit dem Jahr 2000. Er baute seither zehntausende Stellen ab, senkte die Kosten drastisch und setzte auf Wachstum außerhalb des Heimatmarktes. So investiert der Konzern massiv in Europa, wo GM mit der Hauptmarke Opel derzeit schwarze Zahlen schreibt.

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