GM

Zulieferstreik führt zu neuen Einbußen

GM Logo Foto: GM

Der verlustreiche US-Autobauer General Motors hat durch einen monatelangen Streik beim Zulieferer American Axle weitere Milliardeneinbußen erlitten.

Der Produktionsausfall drücke den Gewinn vor Steuern im laufenden zweiten Quartal voraussichtlich um 1,8 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro), warnte der Opel-Mutterkonzern am Freitag (23.5.) in einer Mitteilung. In den drei Monaten würden wegen fehlender Teile rund 230.000 Wagen weniger vom Band rollen. Für das erste Quartal hatte GM bereits Belastungen von 800 Millionen Dollar und einen Produktionsausfall von 100.000 Autos vermeldet.

Der Autobauer hatte angesichts der sinkenden Nachfrage auf dem US-Markt allerdings die Fertigung ohnehin herunterfahren wollen. Der am 26. Februar begonnene Streik in fünf Werken von American Axle war zum Freitag beendet worden. Der Ausstand hatte die Fertigung in 30 GM-Werken in den USA, Kanada und Mexiko ganz oder teilweise stillgelegt. GM ist die ehemalige Muttergesellschaft des Zulieferers und noch immer größter Kunde. GM beteiligte sich mit Finanzzusagen an der Schlichtung des Streits um Löhne und Zulagen.

Neues Heft
Top Aktuell 11/2018, BMW 330e Plug-in-Hybrid Neuer BMW 3er G20 (2018) Bald auch als Plug-in-Hybrid 330e
Beliebte Artikel GM investiert neun Milliarden Euro in Opel GM Logo GM verliert Milliarden - Opel im Plus
Anzeige
Sportwagen Subaru WRX STI Diamond Edition Subaru WRX STI Diamond Edition 354 PS aus Südafrika Speed Buster BMW M5 BMW 5er-Tuning Bis zu 747 PS im M5 sind möglich
Allrad Jeep Gladiator JT Pickup Jeep Wrangler Gladiator (2019) Erste Bilder durchgesickert Toyota Tundra Kalifornien Toyota Tundra im Waldbrand-Einsatz Retten bis das Rücklicht schmilzt
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 450 SEL 6.9 W116 (1979) Wiesenthal Mercedes-Sammlung Wiesenthal 450 SEL 6.9 aus Erstbesitz Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu