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GME-Chef Forster

Kein Billig-Opel unterhalb Agila

Opel plant keinen Einstieg in die Klasse der Billigautos und verzichtet deshalb auf die Entwicklung eines Kleinstwagens unterhalb des aktuellen Einstiegsmodells Agila. Stattdessen wird Opel ein reines Elektrofahrzeug auf den Markt bringen. Das kündigte GM Europe-Chef Carl-Peter Forster im Gespräch mit auto motor und sport an.

"Wenn man rein von der Stückzahl getrieben wäre, würde man einem solchen Auto sicher eine Priorisierung geben", so Forster. "Wenn man aber die Marke Opel höher positionieren möchte und wir uns auf Umsatz und Ergebnisentwicklung konzentrieren, dann hat dieses Auto einen nicht ganz so hohen Stellenwert wie ein kleiner SUV." Der kleine Opel-Geländewagen wird laut Forster "Anfang des nächsten Jahrzehnts" auf den Markt kommen.

Elektro-Opel fest eingeplant

Zudem werde Opel eine eigene Version des Elektroautos Chevrolet Volt in Deutschland und Europa auf den Markt bringen. "Ja, wir werden davon eine entsprechende Opel-Variante für Europa ableiten. Die Studien Chevrolet Volt und Opel Flextreme geben einen sehr guten Ausblick."

Insignia aus Rüsselsheim für die USA

Angedeutet hat Forster, dass der neue Opel Insignia, der ab Herbst im Stammwerk Rüsselsheim gebaut wird, auch unter der Schwestermarke Saturn in den USA angeboten werden könnte. Forster: "Das kann durchaus sein. Wie Sie wissen, arbeiten die Marken Opel und Saturn bereits eng zusammen." Keine Entscheidung gibt es dagegen bei den Plänen, wieder einen Oberklasse-Opel auf den Markt zu bringen, der möglicherweise in Mexiko gebaut werden soll. "Dieser Plan bleibt nach wie vor bestehen. Wir arbeiten an den Konzepten, müssen uns aber ständig fragen, in welche Richtung sich das obere Segment entwickelt. Da ist derzeit eine starke Bewegung drin."

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