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Godsil Manhatten V16

Super-Luxusliner im Art-Deco-Stil

Godsil Manhatten V16 Foto: Godsil Motorcars 7 Bilder

Im Super-Luxus-Segment kündigt sich ein neuer Player an. Godsil Motorcars hat jetzt in den USA das Ultra-Luxus-Coupé Manhatten V16 vorgestellt, das auf einen gigantischen Motor und klassische Linien setzt.

29.06.2017 Uli Baumann 3 Kommentare

Jason Godsil, CEO und Gründer von Godsil Motorcars, träumt den Traum vom eigenen Auto. Im Fall von Godsil sollte es aber eine ganz dicke Nummer sein, ein zweitüriges Coupé, das im Reigen der ganz großen und teuren Anbieter mitspielt, sich aber technisch und optisch deutlich vom Wettbewerb absetzt.

Entstanden ist aus dieser Idee der Godsil Manhatten V16, der jetzt in den USA vorgestellt wurde – zumindest virtuell, denn mehr als computeranimierte Teaserbilder gibt es noch nicht.

Wie ein moderner Duesenberg

Godsil Manhatten V16 Foto: Godsil Motorcars
Das langestreckte, zweitürige Coupé bietet vier Sitzplätze. Die Türen werden hinten angeschlagen.

Die zeigen einen langestreckten Zweitürer mit reichlich Retro-Designanklängen. Der Radstand des Godsil soll bei 3,40 Meter liegen. Godsil will damit an die großen Modelle der Art-Deco-Zeit anknüpfen – an Modelle wie sie beispielsweise von Delahaye und Duesenberg in den 20er Jahren angeboten wurden. Die Front mit extrem kurzem Überhang trägt einen mit Maschendraht vergitterten Kühlergrill in Hufeisenform, wie ihn auch Bugatti verwendet. Flankiert wird dieser von sichelförmigen LED-Scheinwerfereinheiten. Die Frontschürze mit den in den Bremsbelüftungsschächten integrierten Blinkerleisten läuft schwungvoll in monumental ausgeformte vordere Radläufe aus. Die langgestreckte Motorhaube wird durch zwei Entlüftungsöffnungen konturiert. Hinter den vorderen Radläufen finden sich weitere große Kiemen mit acht Streben, die an die Zylinderzahl je Seite erinnern sollen.

Über den vier Passagieren baut sich ein filigranes Dachgerüst auf, das weitestgehen verglast ist. Die Frontscheibe geht dabei scheinbar nahtlos in das bis weit ins Heck reichende, optionale Glasdach über. Das Heck an sich ist zugepfeilt und im Bootsstil ausgeführt. Zentral trägt es einen viereckigen Doppelrohrauspuff. Die bügellosen Türen des Godsil Manhatten V16 sind hinten angeschlagen. In den Radläufen drehen sich 22 Zoll große Felgen. Alle Karosserieanbauteile sind aus Edelstahl gefertigt

V16-Motor mit 1.000 PS und CNG als Sprit

Godsil Manhatten V16 Foto: Godsil Motorcars
Unter der Haube wird ein V16-Motor stecken, der auf den Betrieb mit CNG ausgelegt ist und rund 1.000 PS leisten soll.

Das eigentliche Highlight des Manhatten V16 steckt aber unter der Motorhaube. Hier arbeitet ein Sechzehnzylinder-Motor in V-Form. Der gigantische Hubkolbenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen soll es auf satte 13 Liter Hubraum bringen. Ausgelegt auf den Betrieb mit Erdgas (CNG) soll die Leistung bei rund 1.000 PS liegen.

Wann der Godsil tatsächlich auf den Markt und die Straßen kommen soll, dazu macht das Unternehmen noch keine konkreten Angaben. Derzeit sucht man nach Investoren und Produktionspartnern. Der US-Sportwagenbauer Panoz soll einer davon sein. Ein erster fahrbarer Manhatten V16 wird für kommendes Jahr erwartet. Die Serienfertigung könnte Ende des Jahrzehnts anlaufen.

Neuester Kommentar

Da hat also jemand den Bugatti 57SC Atlantic angeguckt und seiner Phantasie ansonst freien Lauf gelassen - das allein ist nicht neu, immerhin kursieren da schon mehrere auf modern gestylte Interpretationen. Neu ist immerhin, das Fahrzeug mit dem Motor einer Rangierlokomotive zu verbinden. Fuer wirklich ambitioniert jedoch halte ich das Vorgehen des Projektgruenders, der mit Photoshop oder so ein paar Fahrzeugbilder inklusive diverser Details malt - um darauf hin sein Umfeld aufzufordern, das Vehikel wie gezeichnet zu bauen und die ganze Geschichte auch zu finanzieren. So einen Typ gibt's bis jetzt nur in Amerika. Aber wer weiss, vielleicht probiere ich das auch mal aus: Eine Idee, ein paar hohle Versprechungen - und die Erwartung, mir alles per Crowdfunding bezahlen zu lassen. Frechheit siegt.

Goetz Kaufmann 30. Juni 2017, 08:42 Uhr
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