Goodyear-Konzeptreifen in Genf

Mal smart, mal kugelrund

Goodyear Konzeptreifen Eagle 360 Urban Foto: Goodyear 5 Bilder

Der Reifenhersteller Goodyear hat in Genf zwei neue Kontzeptreifen vorgestellt. Der IntelliGrip Urban zielt auf autonome Fahrzeuge, der Eagle 360 Urban ist ein Kugelreifen mit künstlicher Intelligenz.

Goodyear hat auf dem Genfer Autosalon den Konzeptreifen „Eagle 360 Urban“ vorgestellt. Es ist der erste kugelförmige Reifen von Goodyear mit künstlicher Intelligenz, der in der Lage ist, zu fühlen, Entscheidungen zu treffen, sich an die Fahrsituation anzupassen und zu interagieren. Er wird per 3D-Druck produziert.

Lauffläche passt sich an Fahrbahnbedingungen an

Der neue Kugelreifen basiert auf dem bereits 2016 vorgestellten Konzeptreifen, wurde aber um eine bionische Außenhaut, die von einem Sensornetzwerk durchzogen ist, ergänzt. Der Reifen soll so Informationen sowohl zu seinem eigenen Zustand als auch zur Umgebung, etwa der Fahrbahnoberfläche, in Echtzeit verfügbar machen. Dabei empfängt er Daten von anderen Fahrzeugen, der Infrastruktur und Systemen zum Verkehrs- und Mobilitätsmanagement, ebenfalls in Echtzeit. Er verknüpft die Informationen miteinander und verarbeitet sie mithilfe seines neuralen Netzes, das über selbst lernende Algorithmen verfügt, sofort weiter. So soll der Eagle 360 Urban in jeder Situation des Verkehrsalltags die richtige Entscheidung treffen und seine Obefläche anpassen können. Bei Fahrbahnnässe entstehen auf der Außenhaut Vertiefungen, um Wasser aufnehmen zu können, bei Trockenheit wird die Oberfläche wieder vergrößert um den Grip zu erhöhen. Die Außenhaut aus elastischen Polymeren verfügt auch über eine Selbstheilungsfunktion.

Intelligenter Kugelreifen 4:22 Min.

Reifen spricht mit Assistenzsystemen

Der zweite Konzeptreifen namens „IntelliGrip Urban“ zielt darauf ab, Betriebszeit und Energieeffizienz von Fahrzeugen zu steigern. Der Konzeptreifen verfügt über eine Sensortechnologie, die Kontrollsysteme in autonomen Fahrzeugen unterstützt, indem der intelligente Reifen zum Beispiel Informationen zur Fahrbahnbeschaffenheit und zu den Witterungsbedingungen bereitstellt und an das Computersystem im Fahrzeug kommuniziert, können Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Handling und Stabilität des Fahrzeugs optimiert werden. Die gesamte Flotte kann vom Informationsaustausch vom Reifen zum Fahrzeug über die Cloud profitieren.

Ein größere Durchmesser als Standardreifen und eine schmalere Lauffläche soll zudem den Rollwiderstand reduzieren. Die Sensorik erlaubt auch eine Fernüberwachung des Verschleiß sowie von möglichen Schäden.

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