Goodyear mit Gewinneinbruch

Foto: Goodyear

Der größte US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber hat wegen der Talfahrt auf den Automärkten in Europa und den USA einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss fiel im dritten Quartal um 95 Prozent auf 31 Millionen Dollar.

Im Vorjahr hatte der Konzern ein Plus von 668 Millionen Dollar eingefahren - allerdings stammte ein Großteil davon aus einem Unternehmensverkauf.

Der Umsatz erhöhte sich zuletzt um zwei Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro), wie Goodyear am Montag (3.11.) am Sitz in Akron (Ohio) mitteilte. Das Ergebnis belasteten hohe Einmalkosten und Abschreibungen etwa für die Schließung von Geschäften in den USA und den Konzernumbau. Bereinigt um solche Sondereffekte übertraf der Wettbewerber des deutschen Herstellers Continental die Erwartungen der Analysten.

Zu Goodyear gehören auch Marken wie Dunlop und Fulda. Knapp 60 Prozent seiner Umsätze erzielt der Hersteller außerhalb der USA. Goodyear kämpft wie die Konkurrenz mit massiv gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Energie. Der zusätzlich scharfe Absatzrückgang sei durch höhere Preise mehr als wettgemacht worden, hieß es. Der Konzern will wegen der Branchenkrise zudem bis 2009 mehr als zwei Milliarden Dollar pro Jahr einsparen.

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