Green4U Panoz Racing GT-EV

Elektrorenner für LeMans und die Straße

Green4U Panoz Racing GT-EV Foto: Panoz 4 Bilder

Zuerst auf die Rennstrecke und dann auf die Straße. Der US-Sportwagenbauer Panoz hat jetzt mit dem Green4U Panoz Racing GT-EV einen rein elektrisch angetriebenen Sportwagenprototypen vorgestellt.

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Vorgestellt wurde das elektrische Sportwagenprojekt jetzt im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens in LeMans. Warum hier? Weil Panoz den Plan verfolgt mit dem Elektrorennwagen 2018 in LeMans zu starten und zwar aus der Innovationsgarage 56. Später soll auf den Elektrorenner eine Straßenversion folgen.

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Das Konzept des Green4U Panoz Racing GT-EV sieht einen 4,88 Meter langen, 1,83 Meter breiten und 1,23 Meter hohen Sportwagen vor. Das Antriebskonzept baut auf zwei Elektromotoren – je einen an jeder Achse – die zusammen 400 bis 450 kW an den Start bringen und dem GT-EV zu Allradantrieb verhelfen.

Der Einsitzer setzt auf ein außermittig positioniertes Cockpit, das in ein Kohlefaserlaminat-Monocoque eingebettet wird. Der Fahrer sitzt dabei unter einer großzügig verglasten Kuppel, die hinten in einer langen Finne ausläuft. Ansonsten verzichtet der GT-EV auf zusätzliches Spoilerwerk. Für Abtrieb sollen neben der Grundform aktive, unsichtbar montierte Luftleitelemente sorgen.

Batterien tauschen, statt nachladen

Die Energie für die Elektromotoren liefern austauschbare Batteriepacks, die seitlich neben dem Fahrer in einer Art Schublade gebunkert werden können. Während Teams mit Autos mit konventionellem Antrieb beim Boxenstopp nachtanken, will Panoz einfach die kompletten Batteriepakete tauschen. Das soll genauso schnell möglich sein, wie herkömmliches Nachtanken. Im Rennbetrieb sollen die Akkus für eine Reichweite von rund 140 bis 180 Kilometer gut sein. Natürlich wird bei Bremsvorgängen elektrische Energie rekuperiert. Die Höchstgeschwindigkeit des Green4U Panoz Racing GT-EV soll gut 290 km/h betragen.

Neben der Rennversion des Panoz ist auch eine Straßenvariante angedacht. Von der gibt es bereits eine erste Zeichnung. Der Straßensportler setzt dabei ebenfalls auf den nicht mittig sitzenden Fahrer. Allerdings wird der Straßenrenner noch einen zweiten Sitzplatz erhalten. Der Co-Pilot wird hinter den Fahrer unter der Kuppel platziert. Die zulassungsfähige Variante des Elektrosportwagens verzichtet dann allerdings auf die austauschbaren Batterien. Hier ist ein konventionelles Ladesystem vorgesehen. In Form gebracht hat die Straßenversion Designer Peter Stevens, der auch schon den Panoz Esperante GTR-1 gezeichnet hatte.

Das komplette Rennprojekt steht und fällt allerdings mit der Zu- oder Absage der ACO, die für Le Mans und die dort startenden Autos verantwortlich ist.

Neuester Kommentar

Und der asymmetrisch sitzende Fahrer mit seinen 75 Kilo soll die 5000 Kilo Akku dann ausgleichen?

[und dann kommt gleich, Response; Leser : " wer hat gesagt das der 5000 Kilo hat und und.."
hast mich? ein bisschen Humor mal. Oder is da schon die Technik von 2030 drin? das wäre
ja toll... ?? ne? LITHIUM-IO-BOMBE... :)

aspahltstreichler 19. Juni 2017, 18:25 Uhr
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