Halo Intersceptor

Auto, Jet, Helikopter und Boot in Einem

Halo Intersceptor, Auto Foto: Pauley Interactive 32 Bilder

Der Halo Intersceptor könnte zur Lösung all Ihrer dringlichsten Probleme werden. Sie kennen das: Ihr Sportwagen ist zwar in drei Sekunden auf Tempo 100, aber für weitere Entfernungen müssen Sie dann doch auf das Flugzeug umsteigen. Falsch!

Denn der Halo Intersceptor ist Auto, Jet, Yacht und Helikopter in Einem. Entworfen wurde die Allzweckwaffe für ebenso umtriebige wie reiche Multimillionäre vom britischen Designer Phil Pauley. Der Vater des Halo Intersceptor verspricht, dass seine Allzweckwaffe die Zukunft des Reisens darstellt.

Halo Intersceptor rast mit bis zu 501 km/h über Land

Die Basis bildet der Intersceptor, ein 4,35 Meter langer, 2,10 Meter breiter und 1,20 Meter hoher Supersportwagen, der die versammelte Konkurrenz vom Schlage eines Bugatti Veyron oder SSC Ultimate in Grund und Boden fahren soll. Tempo 100 sollen aus dem Stand bereits nach 2,3 Sekunden anliegen, die Höchstgeschwindigkeit beziffert Pauley auf 501 km/h. Näheres zum Antrieb bleibt der Designer des Halo Intersceptor, der vorerst nur eine virtuelle Studie bleiben wird, jedoch schuldig. Nur so viel: Die Reichweite soll bei 1.127 Kilometern liegen. Mit Hilfe diverser Anbauteile verwandelt sich der Intersceptor wahlweise in ein Jet (Halo 120°), einen Helikopter (Halo 46°) sowie in eine Rennyacht (Halo 22°).

Mit dem Halo 120° geht es in die Lüfte

Als Jet bringt es der Halo 120° auf eine Länge von 9,5 Meter und eine Spannweite von 14,5 Meter. Abflugbereit soll das Flugzeug 21,4 Tonnen auf die Waage bringen. Zwei Turbinen, von denen jede eine Schubkraft von 79,6 kN entwickelt, sollen den Vogel in die Lüfte bringen. Mit Nachbrenner stehen gar 112 kN zur Verfügung. Dann soll der Halo Intersceptor mit bis zu Mach 2 in einer Reiseflughöhe von bis zu 20.000 Metern durch die Atmosphäre donnern.

Halo-Helikopter erreicht 343 km/h

Für kürzere Flugdistanzen steht die Transformation zum Halo 46°-Helikopter an. Zwei Piloten und zwei Passagiere finden in dem 10,10 Meter langen und 2,70 Meter hohen Hubschrauber Platz. Mit bis zu 185 Knoten (343 km/h) eilt es sich somit prächtig von einem Geschäftstermin zum nächsten. Die Reiseflughöhe liegt hier bei bis zu 4.600 Metern.

Halo Intersceptor mutiert zur Yacht

Wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet, geht es dann auf Wunsch zu Wasser weiter, wenn sich der Halo 46° in den Halo 22° verwandelt. Die 11,15 Meter lange Rennyacht pflügt mit bis zu 63 Knoten (117 km/h) über die Wogen der Weltmeere. Die Reichweite soll bei  - Achtung, Schnapszahl - 2.222 Kilometern liegen. Ob aus dem Halo Intersceptor tatsächlich eines Tages Realität wird oder er sich als Schnapsidee entpuppen wird, steht indes noch in den Sternen.

Phil Pauley jedenfalls will mit seiner Firma Pauley Interactive Autohersteller für das Projekt Halo Intersceptor begeistern und sieht in Zeiten des drohenden Verkehrskollaps auf den Straßen gute Chancen für den Halo. Außerdem ist sich Pauley sicher, dass sich das Design zukünftiger Sportwagen am Intersceptor orientieren wird.

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