Hartmann Unimog Jagdwagen Auto-Medienportal.Net/Gerhard Prien
Hartmann Unimog Jagdwagen
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Unimog Baureihe 405 (U 300 bis U 500) 22 Bilder

Hartmann Unimog Jagdwagen

Kommunal-Mog auf Abwegen

Das Basisauto ist ungewöhnlich – Aufbauhersteller Hartmann hat den Geräteträger-Unimog U 400 umgerüstet. Jetzt geht der nützliche Mog auf die Jagd.

Die Unimog-Baureihe 405 (U 300 bis U 500) ist eigentlich der wahre, aktuelle Unimog, eben ein "Universales Motor-Gerät". Während sich die schwere Baureihe U 437 inzwischen in Richtung extrem geländegängiger Lkw entwickelt hat, wurden die kleineren "Mog" als Geräteträger konzipiert. Entsprechend vielfältig ist ihr Einsatzgebiet vom Straßenbau über Agrartechnik bis hin zum Kranwagen. Zahlreiche Spezialitäten wie der in der Kabine verschiebbare Fahrerplatz, die Hydraulik und der Nebenabtrieb für die Geräteversorgung machen den 405er Unimog zum Allround-Talent.

Eher selten ist dagegen der zivile Einsatz, denn die hoch spezialisierten U 300 bis U 500 sind in allererster Linie Nutzfahrzeug mit überschaubarem Höchsttempo und sehr nutzwertorientierter Ausstattung. Dennoch hat sich die Firma Hartmann aus dem hessischen Alsfeld nun genau diese Baureihe für einen Umbau ausgesucht, der fortan auf die Pirsch geht. Basis des Unimog Jagdwagen ist ein U 400.

Unimog auf der Pirsch

Der Hartmann Unimog Jagdwagen bekam extragroße Geländereifen der Dimension 445/65 R 22,5, die bequem vom Cockpit aus mit einer Reifendruck-Regelanlage auf den gewünschten Luftdruck gebracht werden können. Der Aufbau auf der Ladefläche besteht aus einem tragenden Gerüst aus verzinkten Stahl-Profilen, auf dem ein mit Kunststoff verkleidetes Aluminium-Gestell montiert ist. Die Seitenwände sind klappbar, der Boden der Ladefläche mit Riffelblech belegt. Integrierte Aufstiege erleichtern den Zugang.

Auf der Ladefläche befinden sich zwei drehbare, individuell arretierbare Sitze sowie Haltegriffe für stehende Passagiere. Für Überlandfahrten lässt sich die Ladefläche mit einer Schutzplane abdecken. An der Front sind ein Rammschutzbügel und Zusatzscheinwerfer montiert, zwei elektrische Seilwinden an Front und Heck warten auf Zugaufgaben. Lackiert ist der Jad-Unimog allerdings nicht in waidmännischem Grün, sondern in Mattschwarz.

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