Hartz bleibt bei VW

Die Spekulationen über einen Wechsel des VW-Personalvorstandes Peter Hartz in die Bundesregierung sind vom Tisch.

Die Spekulationen über einen Wechsel des VW-Personalvorstandes Peter Hartz in die Bundesregierung sind vom Tisch. VW-Chef Bernd Pischetsrieder wies die Spekulationen über Unstimmigkeiten mit Hartz scharf zurück. „Er ist und bleibt Personalvorstand von Volkswagen, in voller Übereinstimmung mit ihm und dem Präsidium des Aufsichtsrates“, sagte Pischetsrieder am Donnerstag (26.9.) auf dem Autosalon in Paris. „Das einige Herrn Hartz und damit VW den Erfolg neiden, kann ich verstehen“, fügte der VW-Chef hinzu.

„Die Qualität der Kritik zeigt mir, wo unsere wirklichen Probleme in Deutschland liegen. Innovative Ideen werden lieber zerredet als umgesetzt. Das ist einfacher“, erklärte Pischetsrieder. „Mit kleinkarierten Diskussionen über Zuständigkeiten bringen wir die Wirtschaft nicht in Schwung.“ Es seien vielmehr unkonventionelle Lösungen notwendig, die schnell umgesetzt würden. „Ohne einen Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik ist das nicht zu machen. Wir nehmen hier unsere Verantwortung ernst und handeln entsprechend“, betonte der VW-Chef. Der Vertrag von Hartz bei VW steht zur Verlängerung an.

Der „Tagesspiegel“ hat am Donnerstag mit Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, Hartz werde von VW und auch von Verbänden und Aktionären bedrängt, sich zwischen Politik und seiner Aufgabe im Konzern zu entscheiden. Es werde ihm vorgeworfen, er habe sich in den vergangenen Monaten zu wenig um das Unternehmen und zu viel um die Arbeitsmarktpolitik gekümmert. Aus Verbänden sei die Forderung laut geworden, Hartz möge sich persönlich um die Umsetzung seines Arbeitsmarkt-Konzepts kümmern. Eine von Hartz angeführte Kommission hatte Vorschläge zur Reform des Arbeitsmarktes ausgearbeitet, die nach dem Wahlsieg der rot-grünen Koalition nun zügig umgesetzt werden sollen.

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