Hockenheim

BMW fuhr Doppelstrategie

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Die Strategie von McLaren-Mercedes in der Safety-Car-Phase beim Großen Preis von Deutschland ist immer noch Gegenstand heftiger Diskussionen. Doch der Brite war nicht der einzige Pilot mit dieser Strategie.

Lewis Hamilton blieb auf der Strecke, fast alle anderen haben getankt. Nur Nelson Piquet, Nick Heidfeld und Rubens Barrichello bogen wie Hamilton nicht in die Boxengasse ab. Bei den Brasilianern Piquet und Barrichello war der Fall klar. Sie hatten erst kurz vor dem Unfall von Timo Glock getankt. Piquet war ohnehin auf einer Einstoppstrategie unterwegs.

Doch was hat BMW dazu bewegt, Nick Heidfeld fahren zu lassen und Robert Kubica an die Boxen zu holen? Teammanager Beat Zehnder erklärt. "Robert hätte nach dem Ende der Safety Car-Phase nur noch fünf Runden freie Fahrt gehabt. Damit wäre er zu weit in das Feld derer gefallen, die während der Neutralisation getankt haben. Nick hatte 14 Runden Zeit. Da hat es sich gelohnt, draußen zu bleiben."

Heidfeld nach vorne gespült

Tatsächlich hat Heidfeld von der Entscheidung des BMW-Kommandostandes profitiert. Der Deutsche war vor dem Glock-Crash Elfter. Das Safety Car spülte ihn zunächst auf Platz zwei vor. Als Hamilton zum Tanken abbog, führte der BMW-Pilot das Feld sogar für drei Runden an. Trotz der schnellsten Rennrunde reichte es nicht, vor Piquet zu bleiben.

Als Heidfeld die Boxen zum zweiten Stopp ansteuerte hatte er 13,4 Sekunden Vorsprung auf den Renault-Piloten. "Mindestens 21 Sekunden", so Zehnder, hätte Nick gebraucht."

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