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Hockenheimring- Geschäftsführer

"Wir prüfen in alle Richtungen"

Foto: Hockenheimring

Geschäftsführer Georg Seiler von der Hockenheim-Ring GmbH steht dem Vorschlag, nur noch ein Formel 1-Rennen in Deutschland zu veranstalten, grundsätzlich offen gegenüber.

29.12.2005

"Wir prüfen in alle Richtungen, werden aber nicht voreilig handeln", sagte Seiler dem "Mannheimer Morgen". Es gebe immer wieder Überlegungen, einen Grand Prix in Deutschland zu streichen.

Walter Kafitz, der Hauptgeschäftsführer der Nürburgring GmbH, hatte am Mittwoch angeregt, nur noch einen Weltmeisterschaftslauf in Deutschland auszutragen. Der Kurs in der Eifel und der Hockenheimring könnten sich dabei abwechseln. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone begrüße in diese Richtung gehende Pläne. Seiler sagte dazu, über eine Kooperation werde bei den Verantwortlichen der badischen Rennstrecke nachgedacht. Zugleich verwies er auf den bis 2008 gültigen Vertrag mit Ecclestone.

Hintergrund der Diskussion über Formel-1-Läufe in Deutschland sind die großen finanziellen Schwierigkeiten der Hockenheim-Ring GmbH. Laut WM-Kalender 2006 soll dort am 30. Juli der Große Preis von Deutschland stattfinden. Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring ist für den 7. Mai terminiert.

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