Hockenheimring

Neuer Chef

Foto: Hockenheimring

Der Finanzexperte Karl-Josef Schmidt wird neuer Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH. Der 58-Jährige war bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen der Heidelberger SRH Learnlife AG und tritt in Hockenheim am 1. Oktober die Nachfolge von Hans-Jürgen von Glasenapp an.

Schmidt wurde am Freitag (4.8.) bei einer Pressekonferenz am Hockenheimring vorgestellt.

Von Glasenapp war von der GmbH im Februar gekündigt worden, nachdem er angeblich interne Unterlagen an die Staatsanwaltschaft Mannheim weitergegeben hatte. Der Rechtsstreit um die Trennung war erst Mitte Juli beigelegt worden. Schmidt äußerte die Hoffnung, nun gebe es "die Aussicht auf einen langfristigen Erfolg des Hockenheimrings. Wir sind auf dem Weg der finanziellen Konsolidierung schon sehr weit vorangekommen".

Allerdings hat das Formel-1-Rennen am vergangenen Wochenende erneut einen Verlust eingebracht. Das Minus für den Großen Preis von Deutschland belaufe sich auf 3,0 Millionen Euro, teilte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer, mit.

In der Vergangenheit war die Hockenheimring-GmbH, die zu 100 Prozent im Besitz der nordbadischen Stadt ist, wegen der steigenden Kosten für die Formel 1 finanziell stark unter Druck geraten und steht derzeit mit 33 Millionen Euro in der Kreide. Deshalb verhandele die GmbH weiter mit mehreren Investoren über den Verkauf der Namensrechte und eine Beteiligung, erklärte Gummer

Derweil ist noch keine Entscheidung darüber gefallen, ob sich der Hockenheimring und der Nürburgring künftig tatsächlich mit der Austragung nur noch eines Formel-1-Laufs in Deutschland jährlich abwechseln. "Die Verhandlungen dauern an, mit Ergebnissen ist Ende September zu rechnen", sagte Gummer. Derzeit wird damit gerechnet, dass erst 2008 wieder ein WM-Lauf nach Hockenheim kommt, während im kommenden Jahr die Konkurrenz in der Eifel zum Zug kommt.

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