Hokus Pokus – das ist der neue Focus

Foto: auto motor und sport 5 Bilder

Ende September wird Ford auf dem Pariser Salon die Neuauflage des Focus präsentieren, die im Dezember auf den Markt kommen soll. Hier erste Außen- und Innenaufnahmen der neuen Modellgeneration, die bei Käuferbefragungen im Rahmen einer so genannten Car Clinic gemacht wurden.

Die ersten Fotos eines ungetarnten Vorserienmodells zeigen, dass der Designschritt von der ersten zur zweiten Focus-Generation nicht radikal, sondern evolutionär ausfällt. Beibehalten wurde der runde Rücken mit der sehr flach liegenden Heckscheibe und den parallel angeordneten Rückleuchten. Vorne erkennt man die im Vergleich zur Van-Version Focus C-Max stärker konturierte Motorhaube.

Im Innenraum fällt das neu gestaltete Cockpit auf, das nun nicht mehr so zerklüftet wie beim alten Focus wirkt und mit einer Oberflächenqualität wie beim facegelifteten Mondeo aufwarten soll.

Turbodiesel auf Wunsch auch mit Rußfilter

Der neue Focus stützt sich auf eine weiter entwickelte Plattform (Radstand: 2.640 Millimeter) mit McPherson-Radaufhängung vorn und modifizierter Multilenker-Hinterachse. Auf dem gleichen Chassis laufen bereits die Focus-Derviate C-Max, Mazda 3 und Volvo S40/V50.

Die Serienproduktion im Ford-Werk Saarlouis soll Mitte Oktober beginnen, die Markteinführung ist für Dezember vorgesehen.

Das Motorenangebot für den Focus der zweiten Generation umfasst zunächst fünf Triebwerke: zwei Turbodiesel von Kooperationspartner PSA aus Frankreich mit 1,6 (109 PS) und zwei Liter Hubraum (136 PS), die auf Wunsch auch mit Rußpartikelfilter ausgerüstet werden können, sowie drei Benziner von 100 (1.6) bis 145 PS (2.0).

Völlig neu dabei ist der 115 PS starke 1.6Ti-VCT mit Ein- und Auslassnockenwellenverstellung. Ein 1.8 TDCi mit 115 PS soll als preisgünstige Alternative auf einigen Exportmärkten das Diesel-Angebot ergänzen.

Den 1.6 TDCi wird es wahlweise auch mit einer stufenlosen CVT-Automatik geben. Ansonsten besitzen alle neuen Focus ein Fünfganggetriebe. Einzige Ausnahme: Der 2.0 TDCi mit Sechsgang-Schaltgetriebe aus dem Mondeo.

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