Honda FCX

Ab 2008 unterwegs

Foto: Honda 10 Bilder

Honda bringt die Brennstoffzelle auf die Straße. Vom Jahr 2008 an soll ein Fahrzeug auf Basis der Studie FCX in Japan und den USA an ausgewählte Kunden verleast werden, teilte das Unternehmen bei einer Präsentation in Visby (Schweden) mit.

Damit will Honda zum weltgrößten Hersteller von Autos mit Brennstoffzellen aufsteigen. Mit einer konventionellen Serienproduktion hat das Projekt dennoch wenig gemein: Geplant sind nach Angaben von Honda-Sprecher Alexander Heintzel "plus minus 80 Autos im Jahr".

Einen Preis für die Fahrzeuge nannte Honda noch nicht. Allerdings werde die Leasingrate wohl nur einen symbolischen Charakter haben und sich an den 500 US-Dollar (etwa 372 Euro) pro Monat orientieren, die auch für das aktuelle Brennstoffzellen-Fahrzeug verlangt wird.

Das neue Auto ist nach Angaben des Herstellers eigens für den Einsatz der Brennstoffzelle entwickelt worden und bietet deshalb ausreichend Platz für die aufwendige Antriebstechnik. Sie erzeugt mit einer chemischen Reaktion aus Wasserstoff und Sauerstoff Strom für einen Elektromotor. Wie bei einem Hybridfahrzeug wird die elektrische Energie in einer Batterie zwischengespeichert.  Der Elektromotor sitzt unter der Haube, die eigentliche Brennstoffzelle ist im Mitteltunnel des viertürigen Coupés untergebracht. Der Tank für 171 Liter Wasserstoff befindet sich hinter der Rückbank.

Im Gegensatz zum Forschungsfahrzeug der letzten Generation hat Honda die Fahrleistungen nach eigenen Angaben gesteigert. Obwohl die Antriebseinheit 40 Prozent kleiner und 180 Kilogramm leichter ist, sei sie gut 15 Prozent stärker, sagte Projektleiter Sachito Fujimoto. So komme der Motor auf 129 PS und stelle ein Drehmoment von 256 Nm zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit des windschnittigen Coupés gibt Honda mit 160 km/h an. Die Reichweite soll 570 Kilometern betragen.

Zwar bleibt es zunächst bei kleinen Stückzahlen. Auch einen Termin für den Start einer Großserie nannte Projektleiter Fujimoto nicht. Doch dass die Brennstoffzelle eine Zukunft hat, steht für die Entwickler außer Frage.

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