Honda

Kündigung wegen Krenz-Feier

Honda hat seinem Rostocker Händler Peck fristlos den Händlervertrag gekündigt, weil dieser für den früheren DDR-Staatschef Egon Krenz nach der Haftentlassung ein Fest ausrichtet hatte.

Ein Sprecher des japanischen Automobilriesen erklärte, der Händler habe die Firmenräume "für eine feuchtfröhliche Feier mit ehemaligen SED-Größen missbraucht und dadurch die Interessen von Honda gröblich verletzt". Der Konzern befürchte einen Image-Verlust.

Auf der Feier Anfang Januar waren neben Krenz zahlreiche ehemalige SED-Größen zu Gast, darunter der ehemalige Verteidigungsminister Keßler, der frühere Armee-Chef Streletz und auch der letzte DDR-Innenminister Diestel sowie PDS-Chef Bisky. Der Honda-Händler selbst war bis 1989 Chef der Rostocker SED-Bezirksleitung. Er will nun mit Hilfe von Diestel, der mittlerweile als Anwalt arbeitet, gegen die Kündigung vorgehen.

Egon Krenz kam Mitte Dezember vorzeitig aus der Haft frei. Er war wegen Mitverantwortung für die Toten an der Mauer und der innerdeutschen Grenze zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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