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Hummer-Verkauf - Peking sagt nein

Der Hummer-Verkauf droht zu platzen

Der Verkauf der angeschlagenen amerikanischen Geländewagenmarke Hummer nach China steht auf der Kippe. Die Regierung in Peking habe die Erlaubnis für das Geschäft verweigert, schreibt die "Financial Times" am Dienstag (23.2.).

Experten vermuten, dass sich die Behörden vor allem am hohen Spritverbrauch der massigen Autos aus dem GM-Konzern stören. Dies widerspreche dem Ziel, die Umweltverschmutzung in China zu senken.

Dem Maschinenbauer fehlt jede Erfahrung

Bereits während der Verhandlungen stand das Geschäft unter keinem guten Stern. Behördenvertreter zweifelten hinter vorgehaltener Hand daran, dass der Käufer Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co über die nötige Erfahrung verfüge, Hummer zu steuern. Das wenig bekannte Unternehmen verdient sein Geld mit dem Maschinenbau.
 
General Motors (GM) und Sichuan Tengzhong hatten im Oktober vergangenen Jahres den Kauf verkündet. Das Geschäft ist nach Medienberichten zwischen 150 und 200 Millionen Dollar schwer. Hummer brockte GM zuletzt Verluste ein, der Absatz war angesichts hoher Spritpreise und der Wirtschaftskrise eingebrochen.
 
Neben Hummer trennt sich General Motors im Zuge seiner Sanierung von der schwedischen Tochter Saab. Dieser Verkauf an den niederländischen Sportwagen-Bauer Spyker gilt als sicher, nachdem die Europäische Investitionsbank einen Kredit bewilligte und die schwedische Regierung dafür bürgte. Noch diesen Monat soll das Geschäft festgezurrt werden.

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