FCEV-Kooperation von Hyundai und Audi

Mit der Brennstoffzelle in die Zukunft

Hyundai Nexo, Brennstoffzelle Foto: Hyundai 6 Bilder

Die Hyundai Motor Group und die Audi AG schließen einen Vertrag zur Kreuzlizenzierung von Patenten für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Vereinbarung umfasst zudem die Kia Motors Corporation und die Volkswagen AG.

Die Elektromobilität schreitet täglich voran. Immer mehr E-Autos, E-Fahrräder und E-Roller füllen das Straßenbild. Dass jedoch der reine E-Antrieb nicht die alleinige Zukunftstechnologie darstellt, steht schon lang fest. Aus diesem Grund forschen Automobilhersteller und Zulieferer in alle Richtungen – und dazu zählt natürlich auch die Brennstoffzellentechnologie.

Und da die Forschung und Entwicklung in Kooperationen mit kompetenten Partnern zumeist schneller und effektiver zum Erfolg führt, haben nun auch die Hyundai Motor Group und die Audi AG ein Abkommen zur Kreuzlizensierung von Patenten in puncto Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEV) geschlossen – genauer gesagt für eine große Zahl von Komponenten und Technologien, die sich mit eben jener Thematik befassen. Da sowohl Hyundai als auch Audi jeweils Teil einer großen Unternehmensgruppe sind, wundert es nicht, dass die Vereinbarung sowohl die Kia Motors Corporation als auch die Audi-Muttergesellschaft Volkswagen AG beinhaltet.

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Know-how austauschen

In einem ersten Schritt wird die Hyundai Motor Group ihr Know-how aus der Entwicklung der Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge ix35 Fuel Cell (seit 2013 in 18 Ländern auf dem Markt) und Nexo (163 PS, 666 km Reichweite nach WLTP-Norm) mit dem Vertragspartner teilen. Gleichzeitig nutzt Audi die Vorteile der Hyundai die Lieferkette für FCEV-Teile in vollem Umfang. Hyundai Mobis führt seit 2017 als weltweit erstes Unternehmen ein integriertes Produktionssystem für Kernkomponenten von FCEVs. Pro Jahr können im Werk in Chungju, Südkorea, 3.000 Brennstoffzellen-Antriebseinheiten produziert werden. Diese bestehen aus Antriebsmotoren, Brennstoffzellen, Leistungselektronikkomponenten und der Wasserstoffversorgung. Je nach Marktnachfrage soll das Werk auch mehrere zehntausend dieser Antriebseinheiten im Jahr produzieren können.

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