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Hyundai Blue² auf der Seoul Motor Show

Brennstoffzellen-Studie mit Leckerbissen

Auf der Motor Show in Seoul präsentiert Hyundai eine Brennstoffzellen-Studie. Der Blue² ist mit einem 122 PS starken Elektromotor ausgestattet und arbeitet rein mit Wasserstoff.

Unter dem Codenamen HND-6 veröffentlicht der koreanische Autohersteller Hyundai seine erste Brennstoffzellen-Limousine - zumindest als Studie. Der offizielle Name Blue² (sprich blue squared) setzt sich zusammen aus Hyundais Öko-Linie Blue Drive und der "zwei" im Wasserstoffmolekül - H2. Allerdings steht die "Zwei" hier eigentlich nicht für das Quadrat, sondern als Index. Solange es aber nur bei diesem Übersetzungsfehler bleibt, kann sich Hyundai glücklich schätzen. 

Das Auto sagt, wie es ihm geht

Der Elektromotor, den die Brennstoffzelle mit Strom versorgt, leistet 122 PS. Hyundai verfolgt mit der Limousine nach eigenen Angaben eine sportlich-luxuriöse Designlinie mit einigen Öko-Leckerbissen. Die Alu-Felgen sind aerodynamisch optimiert. Die Reifenfrage beantwortet Hyundai mit Leichtlaufpneus. 

Ein etwas fragwürdiger Design-Gag ist die Befindlichkeitsanzeige vorne und hinten am Auto. LED-Panels sollen mit futuristischen Bildern ausdrücken, wie der aktuelle Status des Blue² ist. Die Innenausstattung ist da schon ein wenig praxisnaher: breitere Sitze und ein Tür-Öffner-Assistent sollen den Komfort steigern. Per Fahrererkennung weiß das Auto schon von Weitem, dass sein Herrchen zurück ist. Ob das Heck-Panel da wohl einen wedelnden Schwanz zeigt? An die Stelle ordinärer Spiegel treten Rückfahrkameras in den Spiegelstummeln und auf dem Dach.

Hightech und Öko-Muster im Innenraum

Rein optisch hat der Innenraum auch einiges zu bieten. Mit einem neuen Display aus durchsichtigen organischen LED, in Verbindung mit extrahartem "Gorillaglas", sollen die Informationen noch lebhafter und klarer darstellbar sein. Die Computersteuerung erfolgt mit einem Mausstick, einem Drehrad und einem Bewegungssensor, der auf die Berührungen des Fahrers reagiert. Die Klimaanlage ionisiert die Luft und erfrischt sie dabei, während die Ledersitze den Öko-Gedanken auch grafisch umsetzen sollen. Das antibakterielle Leder bekommt blattförmige Muster.

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